Rheine

Fr., 27.01.2012

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Ungeborenes Baby totgeboxt: Verteidiger legt Berufung ein

Der Angeklagte soll seiner Freundin das Kind im Mutterleib totgeboxt haben, weil sie von einem männlichen Frauenarzt untersucht worden war.

Der Angeklagte soll seiner Freundin das Kind im Mutterleib totgeboxt haben, weil sie von einem männlichen Frauenarzt untersucht worden war. Foto: dpa

Rheine (dpa/lnw) - Der Prozess gegen einen jungen Mann aus dem Münsterland, der das Baby seiner Freundin im Mutterleib totgeboxt haben soll, kommt voraussichtlich noch einmal vor Gericht. Der Verteidiger habe Berufung gegen das Urteil eingelegt, sagte ein Justizsprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa.

Von dpa

In der vergangenen Woche hatte das Amtsgericht Rheine den Deutsch-Afghanen zu zwei Jahren und neun Monaten Jugendstrafe verurteilt. Laut Urteil hatte der 21-Jährige seiner Partnerin bei einem Streit im vergangenen März vorsätzlich einen heftigen Faustschlag in den Bauch versetzt.

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Die 19-Jährige war damals im siebten Monat. Das Baby starb zwei Tage nach einem Not-Kaiserschnitt. Vor dem Übergriff hatte es Streit gegeben, weil die Frau sich erstmals von einem männlichen Gynäkologen hatte untersuchen lassen. Bleibt es bei der Berufung, kommt der Fall vor das Landgericht Münster. Der Vorwurf lautet illegale Abtreibung.


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