NRW
Do., 09.02.2012
Opposition kritisiert mangelhaften Trinkwasserschutz an der Ruhr
Broos (l) und Mirbach entnehmen eine Probe aus der Ruhr. Foto: B. Thissen/Archiv
Düsseldorf (dpa/lnw) - Die nordrhein-westfälische Landtagsopposition hat Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) geschlossen vorgeworfen, nichts für einen besseren Trinkwasserschutz an der Ruhr zu tun. CDU und FDP dringen auf eine Anordnung des Ministers zur Modernisierung der Wasserwerke an der mittleren Ruhr. Remmel wies die Vorwürfe am Donnerstag in einer Aktuellen Stunde des Landtags zurück. Die bestehenden Wassergesetze in Bund und Land verpflichteten die Wasserwerke ohnehin zum Handeln, sagte Remmel. Die Ruhr ist Trinkwasser-Reservoir für fünf Millionen Menschen. Seit Jahren ist der Fluss durch zahlreiche Schadstoffe verunreinigt. Die SPD bezeichnete das Trinkwasser dennoch als sicher.
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