Di., 06.11.2012

Erst Studenten, dann Senioren Millionen-Programm gegen Wohnungsnot in Uni-Städten

Erst Studenten, dann Senioren : Millionen-Programm gegen Wohnungsnot in Uni-Städten

Studenten ziehen in Münster in Häuser ein, in denen zuvor britische Soldaten lebten. Foto: Matthias Ahlke

Düsseldorf - 

Ein 50 Millionen Euro schweres Förderprogramm soll die Wohnungsnot von Studenten lindern. Jährlich 750 Studentenbuden sollen so entstehen, kündigten Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und Bauminister Michael Groschek gestern an. Das Geld wird ab Februar als zinsgünstiges Darlehn an Studentenwerke und private Investoren vergeben.

Von Hilmar Riemenschneider

„Der Wohnungsmarkt wird immer enger und immer teurer“, beschrieb Schulze die Situation in Uni-Städten. Neben Münster seien vor allem Aachen , Bonn und Düsseldorf betroffen. Nur jeder zehnte Studierende hat einen Wohnheimplatz ergattert, die Wartelisten sind lang. Der doppelte Abitur-Jahrgang 2013 wird die Lage verschärfen.

Mit Entspannung rechnet die Kultusministerkonferenz erst 2025. Die jetzt gebauten Wohnungen sollen später von Senioren gemietet werden können, betonte Groschek . Deshalb werde nach den Kriterien des sozialen Wohnungsbaus gefördert, die auch die Studenten erfüllen müssen. Sie zahlen dann Kaltmieten zwischen 4,05 und 5,25 Euro je Quadratmeter.

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