Mi., 19.10.2016

Lebensmittel Schlachtindustrie: Kongress untersucht Arbeitsbedingungen

Wie sehen die Arbeitsbedingungen in der Fleisch- und Schlachtindustrie aus?

Wie sehen die Arbeitsbedingungen in der Fleisch- und Schlachtindustrie aus? Foto: Bernd Thissen

Nach zwei Jahren Mindestlohn in der Fleischbranche zieht die Gewerkschaft NGG Bilanz. Nach wie vor ist nach ihrer Einschätzung Sozialdumping an der Tagesordnung. Die Arbeitgeber sehen das anders.

Von dpa

Rheda-Wiedenbrück (dpa) - Wie sind die Arbeitsbedingungen in der deutschen Fleisch- und Schlachtindustrie? Das ist das Thema einer internationalen Konferenz der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) heute in Rheda-Wiedenbrück. Es werden Gewerkschafter aus Deutschland und europäischen Nachbarländern erwartet. Trotz der Einführung eines Mindestlohns und einer Selbstverpflichtung der Industrie, auch ausländische Mitarbeiter nach deutschem Arbeits- und Sozialrecht zu beschäftigen, klagen Gewerkschafter über Sozialdumping. Aus ihrer Sicht gilt Deutschland als «Billiglohnland» in der Fleischverarbeitung. Die Arbeitgeberseite verweist dagegen nicht nur auf den Mindestlohn, sondern auch auf andere Maßnahmen, womit Missstände beseitigt worden seien.

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