Fr., 21.04.2017

Terrorismus Festnahme nach Anschlag auf BVB-Mannschaftsbus

Ein Beamter des LKA untersucht den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund.

Ein Beamter des LKA untersucht den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund. Foto: Marcel Kusch

Berlin (dpa) - Nach dem Sprengstoffanschlag auf den Mannschaftsbus des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen.

Von dpa

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur und mehrerer anderer Medien wurde der 28 Jahre alte Mann bei einem Polizeieinsatz in Baden-Württemberg am frühen Freitagmorgen festgenommen. Zuvor hatten «Bild»-Zeitung, NDR, WDR und «Süddeutsche Zeitung» sowie «Spiegel Online» über die Festnahme berichtet.

Der mutmaßliche Täter ist demnach mutmaßlich kein Extremist, er soll im Zusammenhang mit dem Anschlag auf einen Kurssturz der BVB-Aktien gewettet haben. Nach Angaben von NDR, WDR und «SZ» wurde der Mann in der Nähe von Tübingen festgenommen.

Nach den Informationen der «Bild»-Zeitung und der dpa wohnte der 28 Jahre alte Tatverdächtige in Baden-Württemberg. Er sei seit dem 13. April - zwei Tage nach dem Rohrbombenanschlag auf den BVB-Bus mit zwei Verletzten - per Haftbefehl wegen 20-fachen versuchten Mordes und Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion gesucht worden.

Die «Bild»-Zeitung schreibt, nach den Ermittlungen habe der Verdächtige direkt vom BVB-Mannschaftshotel aus online ein Aktienpaket von 15 000 Optionsscheinen für 78 000 Euro gekauft. Mitarbeiter der betreffenden Bank hätten der Polizei eine Verdachtsanzeige gegen den Mann wegen Geldwäsche übermittelt, weil ihnen der Kauf verdächtig erschien. Im Falle eines deutlichen Kursverlustes der BVB-Aktie hätte der Verdächtige einen Millionengewinn mit den Aktienoptionen machen können.

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