Prozesse
Türke wegen islamistischer Terror-Aktivitäten vor Gericht

Düsseldorf (dpa/lnw) - Ein 28-jähriger Türke aus Kamp-Lintfort soll einen islamistischen Terroranschlag in Deutschland vorbereitet haben. Ermittler hatten im Mai 2017 in einer Garage am Niederrhein reihenweise Teile für den Bombenbau entdeckt, die der 28-Jährige dort gelagert haben soll. In zweieinhalb Wochen (26. Februar) beginne der Prozess gegen den Mann «wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat», teilte eine Sprecherin des Düsseldorfer Landgerichts am Freitag mit.

Freitag, 09.02.2018, 13:02 Uhr

«Von einer islamistischen Radikalisierung ist auszugehen», heißt es in der Anklage zu seinem Motiv. Der Angeklagte habe Kontakt zu islamistischen Terroristen gehabt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Düsseldorf. Die Zugehörigkeit zu einer islamistischen Terrorgruppe sei ihm allerdings nicht nachzuweisen gewesen.

Der 28-Jährige hat zu den Vorwürfen gegenüber den Ermittlern bislang geschwiegen. «Er bestreitet die Tat und wird im Prozess dazu aussagen», kündigte sein Verteidiger Erol Keskin am Freitag in Duisburg auf dpa-Anfrage an.

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