Kriminalität
Festnahme läuft aus dem Ruder: Mann in Wuppertal erschossen

Die Festnahme eines Verdächtigen in Wuppertal ist am Freitag aus dem Ruder gelaufen. Ein Mann kam ums Leben. Es fielen Schüsse aus einer Polizeiwaffe.

Freitag, 09.02.2018, 17:02 Uhr

Die Rückenansicht eines Polizisten.
Die Rückenansicht eines Polizisten. Foto: Friso Gentsch

Wuppertal (dpa/lnw) - Bei einem Polizeieinsatz in Wuppertal ist am Freitag ein Mann erschossen worden. Das sagte ein Sprecher der Wuppertaler Polizei. Der Mann sollte von einer Spezialeinheit festgenommen werden. Dabei fielen Schüsse aus einer Polizeiwaffe, vermutlich abgegeben von einem Beamten. Aus Neutralitätsgründen übernahm die Polizei in Essen die Ermittlungen.

Die Behörden hüllten sich zu den Hintergründen der geplanten Festnahme zunächst in Schweigen. Weder wollten sie Näheres zum Opfer mitteilen noch zum Grund seiner geplanten Festnahme.

Festnahmen werden in der Regel nur von Spezialeinheiten ausgeführt, wenn die Person als potenziell gefährlich eingestuft wird, also zum Beispiel im Besitz von Waffen sein soll. Der Tatort sei weiträumig abgesperrt worden.

Nach Angaben von «Bild.de» fielen die Schüsse in einem Wohnhaus in Wuppertal-Elberfeld. An dem Einsatz soll ein Düsseldorfer SEK beteiligt gewesen sein.

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