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Studie: Skepsis bei steigender Automatisierung von Autos

Aldenhoven (dpa) - Autofahrer in Deutschland, USA und China sind nach einer Studie davon überzeugt, dass die Verkehrssicherheit mit zunehmender Automatisierung von Autos abnimmt. Das geht aus einer am Donnerstag vorgelegten repräsentativen Studie des TÜV Rheinland hervor. Insgesamt gingen die Autofahrer zwar davon aus, dass die Automatisierung die Verkehrssicherheit zunächst verbessern werde. Aber mit dem Automatisierungsgrad des Fahrzeugs stiegen auch Zweifel und Vertrauen in die Technik, wie der TÜV mitteilte.

Donnerstag, 15.02.2018, 10:02 Uhr

Ein Auto, das als Prototyp für autonomes Fahren genutzt wird.
Ein Auto, das als Prototyp für autonomes Fahren genutzt wird. Foto: Daniel Naupold

Das abgefragte subjektive Empfinden decke sich nicht mit der Realität, machte der Leiter der Innovations- und Marktforschung Frank Schierge deutlich: «Es ist ja auch Fakt, dass die Anzahl der Unfälle durch Fehlverhalten von Fahrzeugführern erheblich höher sind als durch technische Mängel.»

Für die Studie befragte der TÜV Rheinland nach eigenen Angaben im September 2017 jeweils 1000 Personen mit Führerschein online in China, Deutschland und den USA. Die Ergebnisse bestätigten den Trend einer repräsentativen Befragung des TÜV vom Frühjahr 2017 zur Akzeptanz des autonomen Fahrens in Deutschland: Drei von vier standen der Technik demnach positiv gegenüber, aber im Detail gab es noch viele Vorbehalte bei der technischen Umsetzung.

Nach der aktuellen internationalen Studie wollen 78 Prozent aller Befragten im Notfall jederzeit selbst das Steuer übernehmen können. Gut jeder zweite deutsche Befragte (53 Prozent) würde nur dann ein autonomes Auto kaufen, wenn er immer auch die Möglichkeit hat, selbst zu fahren. Außerdem müsste die Rechtslage geklärt sein wie die Haftung bei Unfällen.

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