Fahrzeugbau
Motorenhersteller Deutz wächst wieder kräftig

Köln (dpa/lnw) - Nach schwierigen Jahren kommt der Motorenhersteller Deutz wieder in die Gänge. Der Umsatz kletterte 2017 um 17,4 Prozent auf 1,48 Milliarden Euro, wie der Konzern am Mittwoch in Köln mitteilte. Zum Vergleich die Vorjahre: 2015 war der Umsatz um fast 20 Prozent eingebrochen und 2016 stagnierte er. Deutz-Finanzchefin Margarete Haase zeigte sich nun zufrieden: «Wir haben viel Rückenwind vom Markt, das konnten wir auch umsetzen.» 

Mittwoch, 14.03.2018, 12:03 Uhr

Das Werk der Deutz AG in Köln Porz.
Das Werk der Deutz AG in Köln Porz. Foto: Oliver Berg

Die Nachfrage nach Dieselmotoren für Traktoren, Bagger, Gabelstapler oder Schlepper zog vor allem in Europa kräftig an. Das Betriebsgewinn vor Sondereffekten konnte sich den Angaben zufolge mit 42,4 Millionen Euro fast verdoppeln. 

Der Konzern mit seinen rund 4200 Mitarbeitern baut keine Antriebe für Pkw, sondern nur für große Maschinen in Branchen wie der Landwirtschaft und dem Bau. Elektroantriebe spielen in diesen Branche nur eine Nebenrolle.

Dennoch kaufte Deutz 2017 das bayerische Start-up Torqeedo, das Elektromotoren für Schiffe baut. Mit dieser Stromer-Kompetenz will Deutz sein eigenes Portfolio künftig leicht auf E-Kurs bringen, der Anteil von Hybrid- und Elektroantrieben soll von derzeit null bis 2023 auf fünf bis zehn Prozent klettern.

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