Demonstrationen
Protestcamp gegen die Braunkohle beginnt im Rheinland

Hunderte werden zum Protest gegen die Braunkohle-Verstromung am Tagebau Garzweiler erwartet. Die Polizei rechnet mit einem friedlichen Verlauf.

Samstag, 11.08.2018, 00:22 Uhr

Schilder zeigen auf dem Gelände des Klimacamps die Richtungen zu den unterschiedlichen Einrichtungen an.
Schilder zeigen auf dem Gelände des Klimacamps die Richtungen zu den unterschiedlichen Einrichtungen an. Foto: Caroline Seidel

Erkelenz (dpa/lnw) - Hunderte Braunkohlegegner treffen sich von Samstag an zum Protestcamp am Tagebau Garzweiler. Das bis zum 22. August geplante Camp richtet sich gegen die Braunkohle-Verstromung durch RWE. Ein inhaltlicher Schwerpunkt in Workshops und Seminaren soll die Zukunft des Rheinlands nach der Braunkohle sein. Die Polizei rechnet mit einem deutlich ruhigeren Verlauf als im Vorjahr.

«Wir haben derzeit keinen Hinweis auf beabsichtigte Straftaten», sagte Polizeisprecher Paul Kemen. Die Polizei geht demnach nicht davon aus, dass es zu strafbaren Aktionen oder Sabotageakten kommt. In der Spitze rechnet sie mit bis zu 1000 Teilnehmern.

Beim Klimacamp im vergangenen Jahr hatten Hunderte Braunkohlegegner mit Protestaktionen den Tagebaubetrieb im Rheinischen Revier gestört. Die Polizei war tagelang mit einem Großaufgebot im Einsatz.

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