Mo., 04.03.2013
NRW Vater zu Tode getreten: Sohn muss in die Psychiatrie
Bochum (dpa/lnw) - Sechs Monate nach einem tödlichen Familiendrama ist ein 32-jähriger Bochumer auf unbestimmte Zeit in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen worden. Der psychisch schwer kranke Mann hatte seinen Vater am 29. August 2012 im Wahn zu Tode getreten. Er hatte sich eingebildet, dass ihn der 66-Jährige angreifen wolle. Der 32-Jährige leidet seit seiner Jugend an paranoiden Wahnvorstellungen. Sein Vater war damals mit schwersten Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden, hatte jedoch trotz Not-Operation nicht überlebt.
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Im Prozess vor dem Bochumer Schwurgericht hatte der 32-Jährige die Tat gestanden. Eine klassische Bestrafung wegen Totschlags kam nicht in Betracht, da der Bochumer von einem Psychiater als absolut schuldunfähig eingestuft wurde. Im Urteil war sogar von einem «Hochrisiko-Patienten» die Rede, der besonders gefährlich sei.
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