SCP erwartet Bremen II

Do., 09.02.2012

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Gewappnet für Werder


Für den SC Preußen steht im heimischen Preußenstadion das erste Heimspiel des Jahres 2012 an. Dass die Partie trotz andauernder Minustemperaturen ausgetragen wird, scheint sicher zu sein.

Von Jan Kappelhoff

Preußentrainer Pavel Dotchev konnte 20 gesunde Spieler bei der vorletzten Trainingseinheit vor dem Spiel gegen Werder Bremen II auf dem Kunstrasenplatz am Preußenstadion begrüßen. Philip Heise ist wieder gesund, Joe Vunguidica wieder voll da, auch Jürgen Duah ist zurück im Training. Letzterer wird für Freitagabend jedoch keine Rolle spielen, ebenso wenig wie Patrick Kirsch, Rico Schmider, Massimo Ornatelli oder Daniel Chitsulo.

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Die Mannschaft spielte lange Abwehr gegen Angriff, die Viererkette plus Doppelsechs scheint gefunden und auch in der Offensive deutet wenig auf eine Veränderung in der Startelf hin. Einzig Nejmeddin Daghfous könnte ein Kandidat sein, der für Marco Riemer oder Benjamin Siegert in die erste Elf rutschen könnte.

„Die Jungs sind heiß, sie brennen. Das ist unser erstes Heimspiel, diese Premiere wollen wir nicht versäumen, sondern an die Leistung von Babelsberg anknüpfen“, so gibt Pavel Dotchev es seinem Team vor. Hört sich leicht an, wird es jedoch ganz bestimmt nicht. Der Boden ist tiefgefroren und wie schon in der Vorwoche, wird das Spiel wenig mit dem „normalen“ Fußball zu tun haben. Um 12 Uhr entscheidet am Freitag eine Platzkommission inklusive Schiedsrichter Sebastian Schmickartz aus Berlin, ob die Begegnung regelkonform angepfiffen werden kann. Aus Preußensicht spricht derzeit nichts dagegen. „Der Platz ist gefroren, da kann nichts kaputt gehen“, erläutert Sportvorstand Carsten Gockel.

Pavel Dotchev erwartet kein einfaches Spiel. „Wir sind auf dem Papier Favorit“, weiß er, doch eben auch, dass eine zweite Mannschaft nicht einfach an ihrem Tabellenstand gemessen werden kann. „Wenn es mal nicht direkt so läuft, wie wir es dachten, müssen wir Geduld beweisen.“ Um am Ende noch zu appellieren, dass niemand den Gegner unterschätzen darf: „Man darf nicht fragen, wie hoch wir gewinnen. Erst einmal müssen wir überhaupt gewinnen.“


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