Ereignis "Zweiter Weltkrieg"



  • Ausstellung in der Bezirksregierung

    Sa., 29.04.2017

    Verschiedene Kriege – Interview mit Gudrun Wolff

    Die Münsteranerin  Gudrun Wolff ist Autorin des deutschen Teils der Ausstellung, die jetzt in der Bezirksregierung zu sehen ist.

    Die Generation, die den Zweiten Weltkrieg als Erwachsene erlebt hat, verschwindet, das Thema ist immer seltener Gegenstand persönlicher Erinnerung. Historiker aus sechs europäischen Ländern haben jetzt untersucht, wie der Zweite Weltkrieg in nationalen Schulbüchern aufgearbeitet wird. Ergebnis ist die Ausstellung „Verschiedene Kriege. Nationale Geschichtslehrbücher über den Zweiten Weltkrieg“, die nach Stationen in vielen europäischen Ländern nun in der Bezirksregierung am Domplatz zu sehen ist. Autorin des deutschen Teils ist die Münsteranerin Gudrun Wolff, ehemalige Vorsitzende der deutsch-russischen Gesellschaft und bis zu ihrer Pensionierung Lehrerin am Gymnasium Wolbeck. Unsere Redakteurin Karin Völker sprach mit ihr über die Ausstellung.

  • 100 Tage US-Präsident Trump

    Sa., 29.04.2017

    Große Worte – wenig Erfolg

    Donald Trump: Eine „von Intuition geprägte Kreatur“, so Gabriel Schoenfeld von „USA Today“.

    Erfolgreich wie nie oder Fehlstart? Die Wahrnehmungen der ersten 100 Tage des US-Präsidenten Donald Trump könnten unterschiedlicher kaum sein. Was ist Wirklichkeit, was ist Wunschdenken des Amtsträgers? Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zum Start der Ära Trump.

  • Film über Bombenexplosion in Rheine

    Fr., 28.04.2017

    Opfer – lange nach dem Krieg

    Einem Mädchen auf dem Weg zum Reitunterricht hat sein Reithelm das Leben gerettet. Ein Bild aus dem Dokumentarfilm.

    Der Rheiner Filmemacher Detlef Muckel hat einen Film über die Explosion einer Zehn-Zentner-Weltkriegsbombe in Rheine gedreht. Er basiert auf wahren Ereignissen aus dem Jahr 1978.

  • Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg

    Do., 27.04.2017

    „Keiner wusste, ob der andere lebt“

    Eine ruhige Minute in einer unruhigen Zeit: Das Bild aus dem Fundus der Zeitzeugin Gertrud Jansen zeigt diese nach Angaben der Frau als junges Mädchen gemeinsam mit ihrer Mutter auf dem Schlossplatz (damals Hindenburgplatz) in Münster.

    Unter dem Logo „70 erlesene Jahre“ wurde in den vergangenen Monaten in den Westfälischen Nachrichten mancher Blick zurück geworfen auf Menschen und Ereignisse, die Geschichte(n) geschrieben haben. Kaum Gelegenheit zu erzählen hatten diejenigen, die den Zweiten Weltkrieg erlebt haben. Die WN haben drei von ihnen besucht, die in Ladbergen ein neues Zuhause gefunden haben. Gertrud Jansen, 1938 in Münster geboren, erzählt von Angriffen der Alliierten, als wäre es gestern gewesen.

  • Kino-Kritik

    Do., 27.04.2017

    „Maikäfer, flieg!“: Kinderblick

    Christl (Zita Gaier) blickt durch.

    Eine durch den Krieg zusammengebrochene Welt, betrachtet durch Kinderaugen – das ist kein neues filmisches Konzept. „Lore“ etwa, in dem ein junges Mädchen durchs zerstörte Deutschland irrt, sorgte 2012 für Aufsehen. Jetzt hat die österreichische Regisseurin Mirjam Unger den autobiografischen Jugendroman „Maikäfer, flieg!“ von Christine Nöstlinger verfilmt, es ist die Geschichte der neunjährigen Christl, die im Jahr 1945 das Ende des Zweiten Weltkriegs und die Zeit unmittelbar danach in Wien erlebt – die „vielleicht schönste Zeit meines Lebens“, wie Nöstlinger sagt. Fein austariert zwischen Melancholie und Kinderabenteuer erzählt Unger von Christls Familie, die aus der ausgebombten Stadtwohnung in die Villa einer Verwandten im Vorort Neuwaldegg zieht. Als die Rote Armee eintrifft, kontert Christl die Sorge ihrer Eltern (stark als Mutter: Ursula Strauss aus „Das Sacher“) mit kindlicher Neugier – sie freundet sich sogar mit dem russischen Feldkoch an. Ungers Inszenierung kann sich zwar nie so recht von den Konventionen des (TV-)Ausstattungskinos lösen, doch der Plot berührt und ist pädagogisch ideal einsetzbar. Hauptdarstellerin Zita Gaier ist eine Entdeckung.

  • Splitterbunker am Wolbecker Bahnhof

    Do., 27.04.2017

    Schlüsselloch zur Vergangenheit

    Die Zeitzeugen Bernhard Roer und Dieter Alke (v.l.) sitzen auf dem ehemaligen Eingang des Bunkers am Wolbecker Bahnhof. „In der benachbarten Petersheide stand eine Flakstellung mit Scheinwerfern“, berichtet Roer. „Als die nach dem Krieg zerstört war, haben wir dort immer gespielt.“

    Eine Kindheit im Krieg: „Das war früher für uns eine Rodelbahn“, berichtet Bernhard Roer. Hügel oder Berge gab es in Wolbeck ja nicht, also musste es der Splitterbunker mit seinem Erdwall am Wolbecker Bahnhof tun.

  • Otto-Modersohn-Austellung in Warendorf

    Mi., 26.04.2017

    „Sofabild“ inspiriert zu Spurensuche

    Mehrere Originale des Worpsweder Landschaftmalers Otto Modersohn stellt zurzeit das Museum Heinrich Friederichs in Warendorf aus. Die Bilder hat der Unternehmer Hans Winkhaus aus Telgte, Patensohn des Künstlers, dem Museum als Leihgabe überlassen.

  • Gedenkstunde für Elisabeth Hürten

    Di., 25.04.2017

    Sie half der Not leidenden Bevölkerung

    Karlheinz Pötter (l.)  gab bei der Gedenkstunde auf dem Friedhof Einblick ins Leben von Elisabeth Hürten.

    Anlässlich ihres 125. Geburtstags wurde auf dem Mecklenbecker Friedhof einer verdienten Bürgerin des münsterischen Stadtteils gedacht: Elisabeth Hürten.

  • Historische Verantwortung

    Mo., 24.04.2017

    Holocaust-Gedenktag in Israel: Gabriel erinnert an die Opfer

    Bundesaußenminister Sigmar Gabriel besucht die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem und legt dort in der Halle der Erinnerung zusammen mit dem deutschen Botschafter in Israel einen Kranz nieder.

    Außenminister Gabriel betont am Holocaust-Gedenktag in Israel die Verantwortung Deutschlands. Beim «Marsch der Lebenden» gehen in Polen Tausende mit. In Israel steht für einen Moment das Leben still.

  • International

    Mo., 24.04.2017

    Gabriel gedenkt in Jerusalem Holocaust-Opfern

    Jerusalem (dpa) – Mit einer Kranzniederlegung für die sechs Millionen ermordeten Juden hat Außenminister Sigmar Gabriel am Holocaust-Gedenktag seinen Antrittsbesuch in Israel begonnen. Gleich nach seiner Ankunft besuchte er die Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem und bekannte sich zur deutschen Verantwortung für den Holocaust und die Verbrechen des Zweiten Weltkriegs. «Sie ist uns Heutigen Mahnung und Verpflichtung - einzutreten gegen Antisemitismus und für die Menschenwürde, für Toleranz und die Verständigung zwischen den Völkern», sagte er.

Die häufigsten Personen

Personen Artikelanzahl
Angela Merkel 11.004
Barack Obama 5.173
Joachim Löw 4.348
Sigmar Gabriel 3.294
Wladimir Putin 2.936
Sebastian Vettel 2.929
Donald Trump 2.789
Frank-Walter Steinmeier 2.326
Thomas de Maizière 2.156

Die häufigsten Ereignisse

Ereignisse Artikelanzahl
Olympia 15.054
Karneval 5.961
Weihnachten 5.645
Jahreshauptversammlung 5.633
Olympische Spiele 4.412
Fußball-WM 3.369
DFB-Pokal 3.312
Bundestagswahl 2.969
Europameisterschaft 2.624

Die häufigsten Orte

Orte Artikelanzahl
Münster 116.726
Deutschland 68.022
Berlin 52.074
Warendorf 33.421
NRW 30.497
Gronau 28.488
Steinfurt 28.447
Düsseldorf 26.554
USA 24.356

Die häufigsten Produkte

Produkte Artikelanzahl
Formel 1 3.327
iPhone 1.766
Red Bull 1.742
YouTube 1.290
iPad 983
Instagram 766
Dow-Jones-Index 748
Apple iOS 693
Ökostrom 635

Die häufigsten Organisationen

Organisationen Artikelanzahl
Polizei 49.374
CDU 30.270
SPD 29.737
EU 18.658
Bezirksliga 16.170
Kreisliga 15.218
FC Bayern München 13.179
Feuerwehr 13.162
Fußball-Bundesliga 10.698

Die häufigsten Schlagwörter

Schlagworte Artikelanzahl
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