Theater Münster



Alles zur Organisation "Theater Münster"


  • Inspirierende Benefiz-Tanzgala im Großen Haus des Theaters Münster

    So., 17.06.2018

    Aufziehpuppe mit Pudelmütze

    Auch das Tanztheater Münster setzte bei der Tanzgala zugunsten der Aidshilfe Münster choreografische Themen herausragend um.

    Wie eine Trophäe trägt der Tänzer seine Partnerin über die Bühne, eine junge Frau im Glitzershirt, deren angespannte Pose eine faszinierende Kraft vermittelt. „Sortijas“ (Ring) ist der Titel dieses von Cayetano Soto choreografierten Pas de deux (Tanz: Kim von der Put, Salvatore Castelli /Introdans), das den Zusammenhalt zwischen Generationen vermittelt. In Münsters ausverkauftem Großem Haus wirken solche Bande wie kleine Diamanten. Es waren lange nicht die einzigen Schätze dieser 5. Tanzgala zugunsten der Aidshilfe Münster, die unter der Leitung von Tanzchef Hans-Henning Paar auf die Bühne kamen.

  • „Das Spielzeug schlägt zurück“ in der Reihe „Theater macht Aah!“

    So., 10.06.2018

    Stofftiere mögen Impfungen

    Benedikt Thönes und Ilka Luza vom Placebotheater lassen die Spielfiguren und Stofftiere spielen.

    „Crazy John“ ringt den baumlangen Oliver „Oli“ Pauli zu Boden, Oli hat wirklich keine Chance, sich zu wehren. Dabei ist „Crazy John“ nur eine kleine Spielzeugrobbe, kaum größer als eine Zigarettenschachtel und eigentlich super-kuschelig.

  • „Heldenangst“ nach Gabriel Chevallier in Münster uraufgeführt

    So., 10.06.2018

    Begeistert und verheizt

    Zwei Soldaten, ein Leiden: Joachim Foerster (l.) und Charles Morillon in der zweisprachig dargebotenen Erzählerrolle.,

    Es ist ein gewaltiger Kleiderhaufen, den die Schauspieler auf die Bühne werfen. Hosen, Hemden, Jacken, alles fliegt dramatisch durch die Luft. Symbolisieren soll er die verbrannte Erde, auf der sich deutsche und französische Soldaten im Ersten Weltkrieg gegenüberstanden – die Schützengräben, in denen sie sich vor dem Gegner verschanzen, und das Schlachtfeld, auf dem ihnen die Granaten um die Ohren fliegen. Aber die Atmosphäre ist hier alles andere als heroisch. Angst bestimmt das Treiben der Protagonisten. Eine Angst, die es eigentlich nicht geben dürfte, weil es die Angst von Helden ist.

  • Soroptimistinnen laden in die Bagno-Konzertgalerie

    Fr., 08.06.2018

    Lieder aus zwei Jahrhunderten

    Anna-Sophie Brosig

    Jedes Jahr zum Sommeranfang lädt der Service-Club Soroptimist Münsterland-West zum „Blaugelben Salon“ in die Bagno-Konzertgalerie in Burgsteinfurt ein. Bereits zum zwölften Mal bitten sie in den ältesten frei stehenden Konzertsaal Europas zu einem Konzertabend mit vielfach ausgezeichneten Künstlern.

  • Bilinguale Uraufführung von „Heldenangst“ im U2

    Di., 05.06.2018

    Zwei Darsteller spielen eine Figur

    Joachim Foerster (l.) und Charles Morillon spielen den Rekruten Jean Dartemont in „Heldenangst“.

    Der „Held“ der Geschichte ist 18 Jahre alt. Als Rekrut zieht Jean Dartemont 1914 in den Krieg gegen Deutschland. Vier Jahre verbringt er in den Schützengräben Nord- und Westfrankreichs. Angst ist das übermächtige Gefühl. Von erlittener „Seelenverwüstung“ spricht Schauspieldirektor Frank Behnke, der als Regisseur von „Heldenangst“ jetzt Ungewöhnliches wagt: Er hat die Rolle des Soldaten Jean mit zwei Schauspielern besetzt, die deutsch und französisch sprechen. „Ein schönes politisches Signal in einer Zeit, in der man merkt, wie wichtig die deutsch-französische Freundschaft für Europa ist“, sagt Behnke.

  • Nach Interview mit Generalintendant

    Mo., 04.06.2018

    Theater-Streit: Kultur-Gewitter zieht schnell weiter

     

    Das Interview von Dr. Ulrich Peters, Generalintendant des Theaters, schlug in der vergangenen Woche ein wie ein heftiges Unwetter. Doch jetzt scheint sich der Streit des Generalintendanten mit der Stadtspitze wieder zu legen.

  • Kommentar

    Sa., 02.06.2018

    Intendant legt sich mit der Stadt an: Ein reinigendes Gewitter?

    Kommentar: Intendant legt sich mit der Stadt an: Ein reinigendes Gewitter?

    Generalintendant Ulrich Peters versteht sich nicht als Kulturverwalter. Er möchte, dass das Theater Münster – möglichst oft und vortrefflich – Schlagzeilen macht. Für sein Haus und seine Künstler fordert er Beachtung und Wertschätzung. Die sind ihm wichtiger als Gagen und Gehälter.

  • Verführerische Macht in der Kunst

    Fr., 01.06.2018

    Die Vorwürfe um das Kölner Schauspielhaus erinnern fatal an manch bekannten Fall

    Kölns Intendant Stefan Bachmann (gr. Bild) ist in die Kritik geraten, weil seine Frau als Regisseurin Mitarbeiter gemobbt haben soll. Manches erinnert an den Streit um Matthias Hartmann (von oben). Auch Peter Zadek und Dieter Wedel nutzten ihre Macht.

    Jetzt also Köln: Ein Intendant, so lauten die Vorwürfe, verbreite einerseits eine Atmosphäre der Angst und schütze andererseits seine regieführende Frau, die ihrerseits Schauspieler mobbe. Vom Protegieren der Lebenspartner haben Theaterfreunde schon des Öfteren gehört. Auch am Theater Münster. 

  • Elfriede Möllenbaum plauderte diesmal mit drei gesprächigen Herren

    Mi., 30.05.2018

    Berufswahl aus Überzeugung

    Thomas Sternberg, Elfriede Möllenbaum und Hendrik Schulte (v. l.) verfolgen die clowneske Darbietung von Wolfgang Konerding.

    „So eine ,triebgesteuerte’ Männerrunde habe ich lange nicht mehr um mich gehabt“, freute sich Elfriede Möllenbaum, Münsters Talkmeisterin mit Pelzkäppi, am Dienstagabend. Die Talkgäste Prof. Dr. Dr. Thomas Sternberg, Hendrik Schulte und Wolfgang Konerding wussten das Kompliment wohl einzuordnen, ergab es sich doch aus der munteren Plauderei in kleiner Runde.

  • Crowdfunding für das einzigartige Theaterprojekt „24 Stunden Münster“ gestartet

    Do., 24.05.2018

    Ein Tag – eine Stadt – ihre Menschen

    Carola von Seckendorff (l.) und Cornelia Kupferschmid (r.) organisieren ein 24-Stunden-Theaterstück über und mit Münsteranern, das jeweils an einem Tag in den fünf münsterischen Theatern zu sehen sein wird: Theater Münster, Borchert-Theater, Boulevard Münster, Pumpenhaus und Kammertheater Kleiner Bühnenboden.   Carola von Seckendorff (l.) und Cornelia Kupferschmid (r.) organisieren ein 24-Stunden-Theaterstück über und mit Münsteranern, das jeweils an einem Tag in den fünf münsterischen Theatern zu sehen sein wird: Theater Münster, Borchert-Theater, Boulevard Münster, Pumpenhaus und Kammertheater Kleiner Bühnenboden.

    Die beiden Frauenpower-Schauspielerinnen sind abonniert auf Kultstücke: „Mutter Haben Sein“ über Mütter und Töchter sowie „Mensch Münster Mensch“ über Münsteraner und ihre Geschichten. Jetzt packt Carola von Seckendorff mit Cornelia Kupferschmid ein Mammutprojekt an: „24 Stunden Münster“ heißt es, dauert 24 Stunden und ist vollgepackt mit Geschichten aus Münster. Die Schirmherren sind TV-Münsteraner Leonard Lansink („Wilsberg“) und Geburts-Münsteraner Klaus Brinkbäumer („Spiegel“-Chefredakteur).