Migration



Alles zum Schlagwort "Migration"


  • Migration

    Di., 22.05.2018

    Seehofer kündigt Konsequenzen aus Bamf-Affäre an

    Berlin (dpa) - Bundesinnenminister Horst Seehofer schließt in der Affäre um unzulässig ausgestellte Asylbescheide personelle Konsequenzen nicht aus. Er werde alles tun, «damit die Dinge ohne Ansehen von Personen oder Institutionen aufgeklärt werden, denn sie haben das Vertrauen in das Bamf beschädigt», sagte der CSU-Chef der «Mittelbayerischen Zeitung». Seehofer sagte in dem Interview, er müsse jetzt entscheiden, «was wir an Vorkehrungen treffen müssen, damit rechts- und regelwidrige Asylverfahren verhindert werden können und ob die im letzten Jahr eingeführten Maßnahmen zur Qualitätssicherung wie das Vier-Augen-Prinzip ausreichend sind.»

  • Migration

    Mo., 21.05.2018

    Seehofer kündigt Konsequenzen aus der Bamf-Affäre an

    Berlin (dpa) - Bundesinnenminister Horst Seehofer schließt in der Affäre um unzulässig ausgestellte Asylbescheide personelle Konsequenzen nicht aus. Er werde alles tun, «damit die Dinge ohne Ansehen von Personen oder Institutionen aufgeklärt werden, denn sie haben das Vertrauen in das Bamf beschädigt», sagte der CSU-Chef der «Mittelbayerischen Zeitung». Auf Nachfrage ergänzte Seehofer: «Ich werde in der nächsten Woche Entscheidungen über organisatorische und gegebenenfalls auch personelle Konsequenzen treffen.»

  • Migration

    Mo., 21.05.2018

    Umfrage: Fast 80 Prozent misstrauen dem Flüchtlingsamt

    Berlin (dpa) - Das Vertrauen der Bürger in die Arbeit des Bundesflüchtlingsamts ist einer Umfrage zufolge erheblich beschädigt. Knapp 80 Prozent gaben bei der Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Civey für die «Welt» an, ihr Vertrauen in die Vergabepraxis von Asylbescheiden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) sei «eher gering» oder «sehr gering». Bei knapp 9 Prozent (8,9) ist das Vertrauen «sehr groß» oder «eher groß». 11,4 Prozent sind unentschieden.

  • Migration

    Mo., 21.05.2018

    FDP und AfD fordern in Bamf-Affäre Untersuchungsausschuss

    Berlin (dpa) - In der Affäre um mutmaßlich manipulierte Asylbescheide pochen FDP und AfD im Bundestag auf die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses. Der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion, Marco Buschmann, sagte der dpa, nahezu täglich komme Neues zum Versagen im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ans Licht. In der Bremer Außenstelle soll die damalige Leiterin zwischen 2013 und 2016 mindestens 1200 Menschen irregulär Asyl gewährt haben. Inzwischen überprüft das Bamf zehn weitere Außenstellen.

  • Migration

    So., 20.05.2018

    Berichte: BAMF reagierte auf erste Hinweise nur zögerlich

    Berlin (dpa) - In der Affäre um mutmaßlich manipulierte Asylentscheidungen in Bremen sind neue Vorwürfe gegen das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge laut geworden. Die Zentrale in Nürnberg habe auf erste Hinweise nur zögerlich und anscheinend widerwillig reagiert, berichteten «Spiegel Online», NDR und «Süddeutsche Zeitung» unter Berufung auf interne E-Mails. Daraus gehe hervor, dass die Zentrale des Bundesamts in Nürnberg früh von fragwürdigen Vorgängen gewusst, diese aber allenfalls schleppend und offenbar nur widerwillig aufklären wollte.

  • Migration

    So., 20.05.2018

    Hinweise auf manipulierte Asylbescheide schon Anfang 2016

    Berlin (dpa) - In der Affäre um mutmaßlich manipulierte Asylentscheidungen in Bremen sind dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Unregelmäßigkeiten bereits im Januar 2016 bekannt geworden. Inzwischen überprüft das Bamf bundesweit zehn weitere Außenstellen. Ob der Bundestag die Vorgänge in einem Untersuchungsausschuss durchleuchten wird, ist offen. Am 25. Januar 2016 habe es einen anonymen Hinweis beim Obudsmann des Bundesinnenministeriums gegeben, sagte Innenstaatssekretär Stephan Mayer (CSU) in einer Sitzung des Innenausschusses, wie die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag erfuhr.

  • Migration

    So., 20.05.2018

    Flüchtlingsamt überprüft nach Asyl-Skandal zehn Außenstellen

    Berlin (dpa) - Nach den Unregelmäßigkeiten bei Asylbescheiden in Bremen überprüft das Bundesflüchtlingsamt zehn weitere Außenstellen. Hintergrund sind laut einer Sprecherin des Bundesinnenministeriums jeweils Abweichungen von den durchschnittlichen Schutzquoten um zehn Prozentpunkte, und zwar sowohl nach oben als auch nach unten. In repräsentativen Stichproben werden deshalb jetzt insgesamt 8500 Fälle aus dem Jahr 2017 überprüft. Bundesinnenminister Horst Seehofer hat außerdem die Stelle des Leiters der Abteilung Migration in seinem Ministerium neu besetzt. Der Personalwechsel soll laut der Sprecherin aber nicht mit dem Asyl-Skandal zusammenhängen.

  • Migration

    So., 20.05.2018

    Zeitung: Bundesflüchtlingsamt schult Dolmetscher nach

    Berlin (dpa) - Das Bundesflüchtlingsamt hat Schulungen der eingesetzten Dolmetscher auf den Weg gebracht, um die Übersetzungen in Asylverfahren zu verbessern. Hintergrund sei die Kritik an mangelnder fachlicher Ausbildung vieler Übersetzer, berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Ein Sprecher der Behörde sagte demnach, in einem fünftägigen Seminar würden Kenntnisse zu Berufsethik, Dolmetschtechniken und -strategien und Techniken zur Abgrenzung vermittelt und mit Rollenspielen eingeübt.

  • Migration

    Fr., 18.05.2018

    Duldungsvoraussetzungen für Flüchtlinge in Ausbildung

    Integrations- und Flüchtlingsminister Joachim Stamp.

    Düsseldorf (dpa/lnw) - Nordrhein-Westfalen präzisiert die Duldungsvoraussetzungen für Flüchtlinge in Ausbildung. Nach vielen Klagen aus Wirtschaft und Handwerk über bürokratische Auflagen der Ausländerbehörden soll nun ein neuer Erlass mehr Rechtssicherheit bringen. Das kündigte NRW-Integrationsminister Joachim Stamp (FDP) am Freitag in Düsseldorf an. Der Erlass gilt ab sofort.

  • Migration

    Fr., 18.05.2018

    Manipulierte Asylentscheidungen auch bei Kriminellen?

    Bremen (dpa) - Von den mutmaßlichen Manipulationen bei Asylentscheidungen in Bremen haben nach einem «Spiegel»-Bericht auch Menschen profitiert, die von Behörden als mögliches Sicherheitsrisiko betrachtet werden. Demnach wurde etwa einem Mann Asyl gewährt, der mehrmals schwere Straftaten begangen und in Haft gesessen hatte. Mitte April war bekannt geworden, dass eine frühere Leiterin der Bremer Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge zwischen 2013 und 2016 mindestens 1200 Menschen Asyl gewährt haben soll, obwohl die Voraussetzungen dafür nicht gegeben waren.

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