NRW



Alles zum Ort "NRW"


  • Unfälle

    Sa., 18.08.2018

    Wanderer aus NRW stürzt 100 Meter in den Tod

    Garmisch-Partenkirchen (dpa/lnw) - Ein 68-jähriger Tourist aus Nordrhein-Westfalen ist beim Wandern im bayerischen Wettersteingebirge tödlich verunglückt. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, war der Wanderer am Freitag alleine auf der Alpspitze unterwegs, als er beim Abstieg das Gleichgewicht verlor und 100 Meter in die Tiefe stürzte. Nach Angaben der Polizei blieb der Verunglückte auf etwa 2200 Metern Höhe leblos liegen. Ein Zeuge hatte den Unfall beobachtet und die Einsatzkräfte gerufen. Diese bargen den Mann.

  • Nach heftiger Kritik

    Fr., 17.08.2018

    Richterschelte wegen Sami A.: NRW-Minister entschuldigt sich

    Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) hat sich für seine Richterschelte im Fall Sami A. entschuldigt.

    In der Debatte um die rechtswidrige Abschiebung eines Islamisten nach Tunesien steht auch NRW-Innenminister Herbert Reul mächtig unter Beschuss. Nun rudert er zurück und entschuldigt sich für seine Gerichtsschelte - alles ein Missverständnis, sagt er.

  • Feste

    Fr., 17.08.2018

    NRW-Tag in Essen: Spektakel zum 72. Landesgeburtstag

    Das Werksschwimmbad ist auf dem Gelände der Kokerei der Zeche Zollverein zu sehen.

    Essen (dpa/lnw) - Ein Symphoniekonzert, Fallschirmsprünge der GSG 9 und Basteln mit Ruhrsandstein: Mit einem breit gefächerten Programm wollen die Organisatoren des NRW-Tages am Wochenende 31. August bis 2. September viele Bürger nach Essen locken. Passend zum Ende des Steinkohlebergbaus am Jahresende ist die Zeche Zollverein einer der beiden Schauplätze der Veranstaltungen zum 72. Landesgeburtstag. Geplant ist dort am Samstag etwa ein Konzert des Liedermachers Stefan Stoppok. In der Innenstadt tritt die Band Alphaville auf. Auf sechs Bühnen gibt es insgesamt mehr als 120 Veranstaltungen.

  • Verkehr

    Fr., 17.08.2018

    Feuer in Salzlager von Straßenbau NRW

    Ein Flatterband mit der Aufschrift «Polizeiabsperrung» ist an einem Einsatzort zu sehen.

    Warburg (dpa/lnw) - Ein Brand ist in der Nacht zum Freitag in einem Salzlager des Landesbetriebes Straßenbau NRW ausgebrochen. Die Holzkonstruktion in Scherfede (Kreis Höxter) habe zeitweise voll gebrannt, sagte der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Warburg. Nach wenigen Stunden hatte die Feuerwehr den Brand jedoch unter Kontrolle. Während der Löscharbeiten war die anliegende Bundesstraße 7 gesperrt. Verletzt wurde niemand. Flammen griffen nicht auf andere Gebäude über, das Lager steht außerhalb der Ortschaft. Das gelagerte Salz war für Streuarbeiten im Winter bestimmt. Der Sachschaden war am frühen Morgen noch nicht abzuschätzen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

  • Kriminalität

    Fr., 17.08.2018

    Etwas weniger Rocker in NRW: Bandidos bleiben Nummer Eins

    Mitglieder des Motorradclubs "Bandidos".

    Sie tragen «Kutten» mit Vereinsabzeichen, fahren schwere Motorräder und fallen nicht selten durch Straftaten auf. Die mehr als 2000 in Clubs organisierten Rocker in NRW werden von der Polizei scharf beobachtet. Zuletzt ist ihre Zahl leicht zurückgegangen.

  • Schwere Vorwürfe von Justiz

    Do., 16.08.2018

    Minister Stamp verteidigt Abschiebung vom Sami A.

    Erste Oppositionspolitiker fordern den Rücktritt des für die Abschiebung zuständigen Integrationsministers Joachim Stamp (FDP).

    Die Abschiebung des Islamisten Sami A. nach Tunesien war rechtswidrig - trotzdem verteidigt der NRW-Integrationsminister das Vorgehen. Sami A. sei eine «ernsthafte Gefahr» gewesen. Das Oberverwaltungsgericht ist empört.

  • Extremismus

    Do., 16.08.2018

    SPD-General legt NRW-Innenminister-Rücktritt nahe

    SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil.

    Berlin (dpa) - SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil fordert wegen der Pannen im Fall des Gefährders Sami A. indirekt den Rücktritt des nordrhein-westfälischen Innenministers Herbert Reul (CDU). «Die politisch Verantwortlichen in der NRW-Landesregierung müssen daraus auch persönlich Konsequenzen ziehen», sagte Klingbeil am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Wenn Politik und Behörden sich über Gerichtsentscheidungen einfach hinwegsetzen, ist der Rechtsstaat in Gefahr.» Dieser Fall sei beschämend für das Land.

  • Bund der Steuerzahler legt neueste Gebührenstatistik vor

    Do., 16.08.2018

    Müllabfuhr teurer, Abwasser stabil

    „Müllgebühren-Paradies Steinfurt“ titelte diese Zeitung im Juli 2015. Der Bund der Steuerzahler (BdSt) hatte seinerzeit nach der Auswertung der Müllgebühren aller 396 NRW-Kommunen festgestellt, dass die Abfallentsorgung nirgends im Lande günstiger ist als in der Kreisstadt. In der 2018er-Statistik, die seit Mittwoch vorliegt, hat Steinfurt diesen Spitzenplatz zwar verloren, kann sich aber mit einer Jahresgesamtgebühr von 150 Euro für einen Vier-Personen-Musterhaushalt (Annahme: 120-Liter-Restmüllgefäß, 120-Liter-Biotonne, jeweils zweiwöchentliche Leerung, sowie 120-Liter-Papiertonne) aber immer noch zur Spitzengruppe im Land zählen.

  • Migration

    Do., 16.08.2018

    Aussage von Reul zum Fall Sami A. «höchst unangemessen»

    Ulrich Schellenberg schaut in die Kamera.

    Berlin (dpa) - Der Deutsche Anwaltverein hat empört auf die Aussage von NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) reagiert, wonach Richter auch das Rechtsempfinden der Bevölkerung im Blick haben müssten. «Es ist Zeit, dass die staatlichen Behörden die Entscheidung des OVG (Oberverwaltungsgericht) vorbehaltlos anerkennen und nicht nachtreten», erklärte Präsident Ulrich Schellenberg am Donnerstag. Reuls Aussage sei «höchst unangemessen». «Wir sind ein Rechtsstaat, das Urteil des Gerichtes muss jetzt umgesetzt werden.»

  • NRW-weiter Vergleich

    Do., 16.08.2018

    Abwassergebühr stabil, Müllabfuhr teurer

    Die Abfallgebühren sind in Gronau gestiegen und liegen über dem Durchschnitt in NRW. Ein Musterhaushalt zahlt 307 Euro. Die Abwassergebühren sind niedriger als im Landesschnitt.

    Die Gebühren für Abwasser- und Müllentsorgung belasten alle. Eigenheimbesitzer zahlen die Gebühren direkt an die Stadtkasse, bei den Mietern tauchen sie als Nebenkosten bei der Jahresendabrechnung auf. Der Bund der Steuerzahler (BdSt) NRW hat am Mittwoch den aktuellen Vergleich für alle Kommunen im Land vorgestellt. Im Landesdurchschnitt sind sie leicht gesunken – in Gronau allerdings nicht, wie aus der Übersicht hervorgeht.