Verbrauchertipps

Strom Wo lauern die schlimmsten Stromfresser im Haushalt?

Strom : Wo lauern die schlimmsten Stromfresser im Haushalt?

Strom: Einsparmöglichleiten im Haushalt Foto: Colourbox

Mit der alljährlichen Abschlussrechnung des Stromanbieters wartet auf mehrere Verbraucher der große Schock: Eine beträchtliche Summe muss nachgezahlt werden. Die Lösung: Dämmen Sie mit ein paar einfachen Tipps und Tricks Ihren Stromverbrauch. Wir zeigen Ihnen, die schlimmsten Stromfresser und wie Sie Ihren Stromverbrauch ohne viel Aufwand senken können.

Die größten Stromfresser: Büro/TV/Audio

Computer , Fernseher und Co. wirken auf den ersten Blick noch als verbraucherfreundliche Geräte, doch Vorsicht: Beim Stromverbauch-Ranking nehmen die Unterhaltungsmedien überraschend den ersten Platz ein. Der Grund dafür liegt darin, dass viele Geräte sich nicht mehr komplett ausschalten lassen. Allerdings kann auch der Standby-Modus schnell einmal ein paar Watt aus der Steckdose ziehen. Bedenkt man, dass Computer, Stereoanlage oder Fernseher 365 Tage im Jahr 24 Stunden am Netz hängen, wundert ein prozentualer Stromkostenanteil von 24,8 Prozent nicht mehr.

Um Stromkosten einzusparen, können die Geräte ganz einfach an eine abschaltbare Steckdose gehängt werden. Wer eine Neuanschaffung plant, kann direkt beim Kauf auf den Energieverbrauch des Geräts achten. Denn beispielsweise wurden auch für TV-Geräte 2012 die farbigen Energielabel verpflichtend eingeführt.

Hungrige Kühl- und Gefrierschränke

Einen weiteren Posten ganz oben auf der Stromrechnung nehmen die Kühl- und Gefrierschränke ein. Regel Nummer 1 beim Stromsparen: Kühlschränke sollten niemals neben einer Wärmequelle wie dem Herd positioniert werden.  Zudem hilft es oft bereits, wenn die Temperatur des Kühlschranks einen Grad kälter gestellt wird. Doch auch im Bereich Energieeffizienz hat sich in den letzten Jahren viel getan. Eine Neuanschaffung kann sich lohnen, betrachtet man, dass die heute erhältlichen, modernen Geräte mit zum Teil weniger als der Hälfte an Strom auskommen.

Licht

Eine schön beleuchtete Wohnung sorgt für Behaglichkeit und ein gemütliches Ambiente. Mit rund 9,7 Prozent des Stromverbrauchs können jedoch auch hierbei kleine Veränderungen vorgenommen werden. Zwar ist der eigentliche Verbrauch der Glühbirne nicht ausschlaggebend, dafür aber ihr kontinuierlicher Verbrauch.

Bis dato ist das Ende der Glühbirne jedoch längst beschlossen. Alternative Leuchtmittel wie Energiesparlampen, Halogen- oder LED-Leuchten können den Stromverbrauch minimieren.  Eine Faustregel besagt, dass jede Energiesparlampe, die als Ersatz für die Glühbirne eingesetzt wird, ganze 50 Euro im Jahr einsparen kann.

Kochen/Backen

Durchschnittlich 9 Prozent des Stromverbrauchs wird im deutschen Haushalt durch Kochen und Backen verbraucht. Zwar ist der Elektroherd in Deutschland immer noch ein beliebtes Elektrogerät, gleichzeitig aber auch ein großer Stromfresser. Energieeffizienter ist das Kochen am Gasherd. Am sparsamsten fällt das Kochen auf dem Induktionskochfeld aus.

Wer jedoch nicht gleich einen neuen Herd anschaffen möchte, kann auf ein paar einfache Tricks zurückgreifen:

  • • Nutzen Sie zum Erwärmen die Nachwärme der Herdplatte
  • • Zum Erhitzen kleinerer Mengen kann die Nutzung einer Mikrowelle den Stromverbrauch senken
  • • Wasser kann effizienter im Wasserkocher erhitzt werden als auf dem Herd.

Spülen, Waschen und Trocken

Beim Spülen und Waschen können moderne Geräte helfen, Strom zu sparen. Ob sich die Anschaffung lohnt, muss jedoch ganz individuell entscheiden werden. Trockner hingegen gelten allgemein als schlimme Stromfresser und tragen allein mit 6,6 Prozent zum Stromverbrauch bei. Um dem entgegen zu wirken, kann die Wäsche im Sommer ganz einfach an der Leine getrocknet werden. Im Winter hilft es bereits, die Wäsche vorher mit mindestens 1200 Umdrehungen pro Minute zu schleudern, um den Trockner zu entlasten. 

Bei Anschaffung eines neuen Trockners sollten Sie auf energieeffiziente Wärmepumpentrockner achten, die zwar einen höheren Anschaffungspreis haben, jedoch einen  wesentlich niedrigeren Stromverbrauch als herkömmliche Trockner. So haben Sie durch einen geringeren Stromverbrauch schnell gespart.  

Kleine Hilfen - große Wirkung

Wer diese kleinen Hilfen in seinen Alltag integriert, kann Stromkosten effektiv entgegenwirken. Und das mit spürbarer Wirkung: Das unabhängige Verbraucherportal Verivox fand heraus, dass eine durchschnittliche Familie alleine durch die Vermeidung des Standy-Betriebs rund 115 Euro im Jahr einsparen kann.  Insgesamt ist laut des Umweltbundesamtes sogar eine Ersparnis von 1000 kWh im Jahr möglich, wenn im Haushalt effizienter mit Energie umgegangen wird.

Sie fragen sich,  wie viel Kilowattstunden Sie in Ihrem Haushalt einsparen können? Um diese Frage beantworten zu können, empfiehlt sich der „Stromsparcheck“ der deutschen Energie-Agentur. Nach rund 15 Minuten erhalten Sie für Ihren Haushalt eine detaillierte Energiebilanz sowie konkrete Energiespartipps.

Online Stromanbieter wechseln und Energiekosten sparen

Neben den Einsparmöglichkeiten von Strom im Haushalt kann jedoch auch der Wechsel des Stromanbieters mehrere hundert Euro im Jahr einsparen. Informieren Sie sich ganz einfach über die günstigsten und attraktivsten Tarife und machen Sie den Vergleich mit unten stehendem Vergleichsrechner auf wn.de.

Google-Anzeigen


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/1950804?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F22258%2F1818236%2F