Sonderveröffentlichung

Schloss Senden erhält Förderung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
Ein besonderes Wasserschloss im Herzen des Münsterlandes

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) stellt auch weiterhin Mittel für die Restaurierung des Wasserschlosses in Senden zur Verfügung. Zum Jahreswechsel gab es den neuesten Fördervertrag in Höhe von 130.000 Euro.

Freitag, 16.02.2018, 14:02 Uhr

Schloss Senden erhält Förderung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz: Ein besonderes Wasserschloss im Herzen des Münsterlandes
Schloss Senden wird dank der Unterstützung von WestLotto bereits seit mehreren Jahren durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz gefördert. Foto: WestLotto

Frau Dr. Martina Fleßner vom Verein „Schloss Senden“  freute sich entsprechend, da das Geld für die Instandsetzung des 1719 erbauten Mannenhauses benötigt wird. Das inzwischen schiefstehende Gebäude soll jedoch nicht aufgerichtet, sondern in seiner jetzigen Position stabilisiert werden. Laut Einschätzung der Ortskuratorin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz Sigrid Karliczek geriet das Mannenhaus vermutlich deshalb in Schieflage, weil es Anfang des 18. Jahrhunderts als Neubau in den Bereich der ehemaligen Gräfte hinein gebaut wurde. Ein denkbar schlechter Untergrund für einen Bau. Weiterhin wurde für die Gründungspfähle kein Eichenholz verwendet, sondern das wenig geeignete Nadelholz. Bei den jetzt durchgeführten Untersuchungen wurde festgestellt, dass die Pfähle sehr morsch sind. Folglich sei jetzt eine Bodenverbesserung und Tiefergründung mit gleichzeitiger Stabilisierung der Fundamente erforderlich. Dies ist ein aufwendiges Verfahren, dass auch vorherige Sicherungsmaßnahmen am Gebäude notwendig mache.

Das Wasserschloss in Senden liegt auf einer großen Insel, umgeben von einer breiten Gräfte und dem baumbestandenen ehemaligen Ringwall. Der nahe Fluss Stever speist den Wassergraben. Der älteste Teil der Anlage stammt aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente die Anlage als Internat, Hotel und Restaurant. Nach 1990 stand das Objekt über 20 Jahre leer. Seit 2015 saniert der Förderverein das Schloss mit dem Ziel ein Tagungs- und Gästehaus sowie einen Kunst- und Kulturbetrieb einzurichten.

Das Wasserschloss ist eines der über 420 Projekte, die die private Denkmalstiftung dank Spenden und Mittel von WestLotto aus der Lotterie GlücksSpirale allein in Nordrhein-Westfalen fördern konnte. Bereits im Jahr 2016 hatte der Verein „Schloss Senden“ eine Zuwendung von 130.000 Euro durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz erhalten.

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