Do., 12.07.2012

Ahlener Triathleten bei der Challenge Roth Kemper übertrifft Erwartungen

Ahlen/Roth - 

Für die größte Überraschung aus Ahlener Sicht sorgte Caroline Kemper bei der Challenge Roth. Sie war von vielen schon im Vorfeld eine neue persönliche Bestzeit zugetraut worden. Doch sie schaffte es, die schon recht hohen Erwartungen noch einmal zu übertreffen und die Ahlener Fans zu überraschen.

Von Silke Diecksmeier

Für die größte Überraschung aus Ahlener Sicht sorgte Caroline Kemper bei der Challenge Roth . Neun Einzelstarter und eine Staffel des ASC Ahlen waren am vergangenen Sonntag bei der fränkischen Langdistanz an den Start gegangen und hatten die Distanzen von 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42 Kilometer Laufen in Angriff genommen. Kemper war dabei von vielen schon im Vorfeld eine neue persönliche Bestzeit zugetraut worden. Doch sie schaffte es, die schon recht hohen Erwartungen noch einmal zu übertreffen und die Ahlener Fans zu überraschen.

War sie nach dem Schwimmen noch genau im Soll (1:20:15 Stunden), so lieferte sie bereits auf dem Rad eine Glanzleistung ab und „überflog“ die profilierte Strecke in 5:48:53 Stunden. Um kurz vor 14 Uhr durfte sie schließlich auf ihre Paradedisziplin, das Laufen, wechseln, wo sie noch einmal eine Marathonzeit abrief, an der sich manch anderer schon außerhalb der Triathlons die Zähne ausbeißt (3:30:20 Stunden). Nach insgesamt 10:44:31 Stunden kam sie hochzufrieden ins Ziel und nahm die Gratulationen zur neuen Vereinsbestzeit des ASC Ahlen sowie zum siebten Platz in ihrer Altersklasse entgegen.

Mit ihrer Zeit konnten auch die Ahlener Männer nicht konkurrieren. Am nächsten heran kam noch Debütant Oliver Diecksmeier . Nach einem zufriedenstellenden Schwimmen im Main-Donau-Kanal (1:11:04 Stunden) hatte er allerdings erst einmal technische Probleme mit seinem Rad, sodass er die ersten 50 Kilometer nur in kleinen Gängen treten konnte. Bei einer technischen Hilfsstation ließ er das Problem beheben und fand so erst spät in seinen Rhythmus. Trotzdem war er mit seiner Radzeit (5:43:40 Stunden) zufrieden. Den abschließenden Marathon absolvierte er trotz Verdauungsproblemen in 4:05:15 Stunden und finishte seine erste Langdistanz damit nach 11:09:05 Stunden.

Thomas Fischer absolvierte die Schwimmstrecke als schnellster Ahlener Finisher (1:05:52 Stunden). Auf dem Rad wurde er jedoch schon früh von den Kampfrichtern gestoppt und erhielt eine seiner Meinung nach ungerechtfertigte Zeitstrafe wegen Windschattenfahrens. Trotz der acht Minuten, die er in der Penalty-Box absitzen musste, absolvierte er die 180 Kilometer allerdings noch unter sechs Stunden (5:56:39 Std.). Auf der Laufstrecke konnte er jedoch nicht seine ganze Stärke abrufen und benötigte 4:23:21 Stunden. Mit seiner Zielzeit von 11:33:53 Stunden war er nicht uneingeschränkt zufrieden.

Ganz anders Gudrun Kraus. Die W50-Athletin steigerte sich im Vergleich zu ihrem Debüt vor zwei Jahren schon im Schwimmen um einige Minuten (1:24:45 Stunden) und absolvierte die Radstrecke unter sechs Stunden (5:57:46 Std.). Im Laufen allerdings blieb sie etwas hinter ihren Erwartungen zurück (4:33:48 Stunden). Nur knapp verpasste sie eine Gesamtzeit von unter zwölf Stunden (12:02:41 Stunden), war aber total zufrieden, zumal mit dieser Zeit auch noch Platz fünf in der Altersklasse zu Buche stand.

Auch Debütant Reinhard Kruse stand nach dem Zieleinlauf ein großes Lächeln im Gesicht. Zwar verpasste er seine Wunschzeit von unter zwölf Stunden knapp (12:11:50 Stunden), konnte allerdings mit seinen Einzelleistungen (1:09:56 Std., 6:02:43 Std. und 4:49:58 Std.) sehr zufrieden sein.

Silke Diecksmeier war die sechste Ahlener Einzelstarterin, die das Ziel in Roth erreichte. Nach Schwimmen (1:14:36 Stunden) und Radfahren (6:53:35 Stunden) war sie voll im Soll, hatte beim Laufen allerdings mit einer Verletzung in der Wade zu kämpfen. So erreichte sie das Ziel nach 13:30:44 Stunden hochzufrieden.

Kurz vor dem Ende wurde sie noch von der Ahlener Staffel überholt, die über zwei Stunden nach den Einzelstarterinnen ins Rennen geschickt wurden. Sabine Dahmen hatte im Wasser einen guten Job gemacht (1:20:54 Stunden). Heinz Reckendrees kämpfte sich über die Berge und schickte nach weiteren 6:04:19 Stunden nicht völlig zufrieden Jürgen Kraus auf die Laufstrecke. Dieser hatte mit der Hitze stark zu kämpfen und benötigte 3:50:46 Stunden für den Marathon. Gemeinsam kamen sie auf eine Langdistanz-Zeit von 11:19:42 Stunden.

Vorzeitig beenden mussten das Rennen wegen Verletzungsproblemen Annika Jörke, Marc Dahmen und Ursula Kemper.

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