Bezirksliga: Vorwärts Ahlen verliert 0:3 in Liesborn
Opfer des eigenen Erfolgs

Ahlen -

Der starke Auftritt im Kreispokal hat seinen Tribut gefordert. Bei Westfalen Liesborn unterlag das Team von Ralf Pottgüter glatt mit 0:3. Frederik Holtmann brachte Liesborn bereits nach drei Minuten in Führung. Die Tore Nummer zwei und drei fielen in der Schlussviertelstunde.

Montag, 28.10.2013, 07:10 Uhr

Nichts zu holen gab es für Matthias Bonenkamp und die DJK Vorwärts beim Bezirksliga-Konkurrenten Westfalen Liesborn.
Nichts zu holen gab es für Matthias Bonenkamp und die DJK Vorwärts beim Bezirksliga-Konkurrenten Westfalen Liesborn. Foto: ms

So ist das eben mal, wenn man zwei Spiele in einer Woche bestreitet. Vorwärts Ahlen ist zum Opfer seines eigenen Erfolges geworden und nach dem hart erkämpften Pokalsieg gegen Rot-Weiß bei Westfalen Liesborn unter die Räder gekommen. 0:3 hieß es am Ende gegen die Pottgüter-Elf. Nicht schön, aber auch entschuldbar, wie der Trainer fand: „Die Beine waren heute einfach sehr, sehr schwer.“

Die DJK lag in Liesborn allerdings bereits zu einem Zeitpunkt zurück, als sich die 120 Minuten vom Donnerstag sicherlich noch nicht bemerkbar machten. Denn bereits nach drei Minuten hatte Frederik Holtmann den Hausherren in Führung gebracht.

„Da haben wir gepennt“, gestand der DJK-Coach ein. Ein Ballverlust im Mittelfeld hatte zu dem schnellen Konter geführt, den Holtmann dann zum 1:0 verwertete. Vorwärts lief von da an einem Rückstand hinterher und das wie gehabt ohne Goalgetter Jonas Strupat und gar ohne Marvin Krampe , der zuletzt an dieser Stelle ausgeholfen hatte. Doch weil Krampe mit einer Einblutung in der Wade passen musste, übernahmen Björn Weber und Samet Maskar im Wechsel die Rolle des Stoßstürmers. „Sie hatte einige Chancen, wurden aber oft wegen vermeintlicher Abseitsstellung zurückgepfiffen“, haderte Pottgüter mit der einen oder anderen Entscheidung.

Er sah in der Folge, wie sich seine Mannschaft redlich bemühte, aber spielerisch eben nicht voll auf der Höhe war. „Chancen auf den Ausgleich hatten wir dennoch. Vor allem in der zweiten Halbzeit“, berichtete der Übungsleiter. So hatten Dennis Ortmann, Björn Weber und Marcel Hahnemann den Ausgleich auf dem Fuß, oder im Fall von Hahnemann auf dem Kopf. Doch rein ging keiner. Zu allem Überfluss musste Ortmann auch noch kräftig auf die Zähne beißen. Nach einem unglücklichen Zusammenprall mit einem Gegenspieler musste er mit einem geprellten Knie weiterspielen. Bereits kurz vor der Pause musste Stefanos Dontsis mit einer Zerrung raus. „Unser Verletzungspech bleibt uns treu“, so Pottgüter.

Als Jürgen Fahnenstiel schließlich in der 75. Minute zum 2:0 traf, war die Entscheidung eh schon gefallen. Da interessierte der berechtige Elfmeter, den Matthias Bonenkamp acht Minuten später verschuldete, nicht mehr wirklich. Mario Pejic trat an und verwandelte sicher zum 3:0-Endstand. „Damit können wir leben“, nahm es Ralf Pottgüter gelassen. Wir haben am Donnerstag ein super Spiel gezeigt.“

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