DJK rätselt, ob 3:3 in Bad Westernkotten ein Punktgewinn ist
Unentschieden

Ahlen -

Das zuvor ausgegebene Ziel hatte seine Mannschaft erreicht. Vorwärts Ahlen holte beim 3:3 gegen Bad Westernkotten den von Ralf Pottgüter gewünschten Punkt. Doch weil das Team eine zwischenzeitliche 2:0-Führung verspielte, war der DJK-Coach am Ende nicht vollauf zufrieden.

Montag, 14.10.2013, 08:10 Uhr

Marvin Krampe (links) hatte vor der Pause das 3:0 auf dem Fuß. Es wäre womöglich die Vorentscheidung gewesen. So aber teilte sich Vorwärts mit Bad Westernkotten die Punkte.
Marvin Krampe (links) hatte vor der Pause das 3:0 auf dem Fuß. Es wäre womöglich die Vorentscheidung gewesen. So aber teilte sich Vorwärts mit Bad Westernkotten die Punkte. Foto: ms

Das Ergebnis war wie die Gefühlslage bei Ralf Pottgüter nach Spielschluss: unentschieden. Die personell arg dezimierte DJK Vorwärts hatte SuS Bad Westernkotten ein respektables 3:3-Remis abgeknöpft.

„Den Punkt haben wir uns auch wirklich verdient. Aber wie er zustande gekommen ist, ist dann doch ärgerlich“, räumte Pottgüter ein. Adressaten seines Unmuts war einerseits der Schiedsrichter, der Bad Westernkotten sieben Minuten vor dem Ende einen mehr als zweifelhaften Foulelfmeter zusprach, den die Gastgeber zum 3:3-Ausgleich nutzten. Andererseits aber richtete sich die Kritik dann eben doch an die eigene Mannschaft. Die hätte es nämlich gar nicht erst soweit kommen lassen dürfen. Denn Marcel Hahnemann (26.) und Jan-Hendrik Schmitz (36.) hatten mit ihren Toren immerhin für einen 2:0-Vorsprung gesorgt. Und Marvin Krampe verpasste kurz vor der Pause gar das 3:0.

Mit Wiederanpfiff nahm die Begegnung allerdings eine Wende. Lukas Paschedag verkürzte erst auf 1:2 (60.), was bei den Gästen für Konfusionen sorgte. Diese nutzte Bad Westernkotten, um drei Minuten später durch Matteo Fichera sogar zum 2:2 zu egalisieren. „Danach haben wir uns wieder gefangen“, schilderte Ralf Pottgüter. Folgerichtig ging seine Elf in der 73. Minute durch Dennis Ortmann auch wieder in Front. Dann aber kam der Pfiff und mit ihm das Entsetzen. Vorwärts sah sich mit der Allmacht der Flöte konfrontiert und war entsetzt ob der Entscheidung des Unparteiischen, der auf den Punkt zeigte, obwohl Torwart Serkan Akin seinen Gegenspieler nicht gefoult hatte. „Das war ganz klar kein Strafstoß, da hat der Schiedsrichter uns ein Ei ins Nest gelegt“, polterte Pottgüter.

Matteo Fichera wiederum war das herzlich egal, er verwandelte zum erneuten Ausgleich. Der mit drei Punkten angereicherte Tisch wurde damit leer geräumt. Übrig blieb ein magerer Zähler. „Berücksichtigt man, wer alles gefehlt hat, so war dieser Punkt aber doppelt lobenswert. Ich mache der Mannschaft keinen Vorwurf, auch wenn die Enttäuschung überwiegt“, resümierte Coach Pottgüter.

Vorwärts: Akin – Hahnemann, Pälmke, Bühler, Weber (82. Jeske), Bonenkamp, Maskar, Linnemann (77. Mehovic), Schmitz, Krampe, D. Ortmann

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