Mi., 30.03.2016

Tennis: Bezirksliga Ahlener TC gelingt direkter Wiederaufstieg

Ungeschlagen bis zum Schluss: Gerrit Böhm verbuchte an Position eins spielend alle Einzelpunkte für die Herren 30 des Ahlener TC 75.

Ungeschlagen bis zum Schluss: Gerrit Böhm verbuchte an Position eins spielend alle Einzelpunkte für die Herren 30 des Ahlener TC 75. Foto: Ahlener TC 75

Ahlen - 

Die Herren 30 des Ahlener TC 75 starten im nächsten Winter wieder in der Ruhr-Lippe-Liga. Bis zum viel umjubelten Aufstieg war es aber ein steiniger Weg mit einem umkämpften Spitzenspiel und der Verletzung eines Leistungsträgers.

Nachdem die Herren 30 des Ahlener TC im vergangenen Winter den Klassenerhalt in der Ruhr-Lippe-Liga knapp verpasst hatten, war das Ziel in der diesjährigen Hallenrunde in der Bezirksliga der direkte Wiederaufstieg . Und dieser gelang eindrucksvoll.

Sowohl bei den 5:1-Erfolgen gegen den VfT SW Marl, TC BW Wanne-Eickel, TC Buer und den TC Rentfort als auch beim 6:0-Sieg auf ungeliebtem Granulat-Belag beim OTC Lünen standen die Siege für den ATC jeweils schon nach den Einzeln fest, da die Ahlener hier nicht einen Punkt abgaben.

Showdown am vorletzten Spieltag

So kam es am vorletzten Spieltag zum Showdown mit dem Tabellenzweiten, der zweiten Mannschaft des TC Marl. Die Marler hatten ihre Partien bis dahin nicht ganz so deutlich gewonnen wie der Tabellenführer ATC, hatten hierbei ihren Spitzenspieler – Alexander Tendler (LK1) – aber auch nur in den wichtigen Partien zum Einsatz gebracht. In Ahlen traten die Gäste in Bestbesetzung an, so dass sich ein spannendes Duell auf Augenhöhe entwickelte, in dem gleich drei Einzel im Match-Tiebreak des dritten Satzes entschieden werden mussten.

Einen rabenschwarzen Tag erwischte die Ahlener Nummer vier – Andreas Parciany – der sich Daniel Inhester relativ glatt in zwei Sätzen mit 1:6 und 4:6 geschlagen geben musste. An Position zwei wiederum war Jens Küppers gegen Lennart Mogk mit 6:3, 3:6 im Match-Tiebreak mit 10:4 erfolgreich. Doch die Spannung sollte nicht abreißen: Auf dem Papier war die Ahlener Nummer eins – Gerrit Böhm (LK7) – klarer Außenseiter. Auf dem Platz konnte er den Abstand zu dem sechs Leistungsklassen besser eingestuften Alexander Tendler mit zunehmender Spieldauer allerdings immer weiter zu seinen Gunsten verändern und nach einem 3:6 und 6:4 durch Nervenstärke und Kondition den Match-Tiebreak mit 10:6 für sich entscheiden.

Verletzung sorgt für einen Schockmoment

Dennis Himmelskötter hatte derweil in einem vom Aufschlag dominierten Spiel den ersten Satz gegen Dirk Labotzke mit 3:6 abgegeben, den zweiten Durchgang mit 7:5 gewonnen, aber den Match-Tiebreak beim Stand mit 10:6 verbucht. Die 3:1-Führung wollten die Ahlener jetzt in den Doppeln auch in einen Sieg ummünzen. Hier bekam es die Kombination Böhm/Himmelskötter mit den beiden Marler Topspielern Tendler und Mogk zu tun, während Küppers/Parciany gegen Labotzke/Inhester antreten mussten. I

n dieser Aufstellung ging es in eine dramatische dritte Runde: Jens Küppers und Partner legten einen Schnellstart hin und überrollten ihre Gegner förmlich zur 5:0-Führung im ersten Satz, bis Andreas Parciany bei einem Schmetterball rückwärts stolperte und sich hierbei eine äußerst schmerzhafte Lendenwirbelprellung zuzog. Er spielt jedoch unter großen Schmerzen weiter.

Ein Kantersieg zum Saisonabschluss

Allerdings schmolz der Vorsprung bis auf 5:4, ehe die Ahlener Paarung mit einem Breakball den 6:4-Satzgewinn klarmachte. Die Ahlener gingen jetzt auf schnelle Punkte, um die Belastung für den angeschlagenen Parciany so gering wie möglich zu halten. Nach einem Aufschlagverlust in einem ansonsten engen zweiten Durchgang breakten sie den beim Stand von 6:5 zum Satzgewinn aufschlagenden Gegner, um dann im zweiten Satz im Tiebreak mit 7:5 die Oberhand zu behalten.

Somit stand der Sieg für Ahlen fest, während auf dem Nachbarplatz die beiden Spitzendoppel um den letzten Punkt rangen. Auch hier waren Böhm/Himmelskötter angesichts eines 11:9 im Match-Tiebreak obenauf. Der Gruppensieg und der direkte Wiederaufstieg war den Ahlenern nach diesem 5:1-Erfolg nun nicht mehr zu nehmen.

Zum Abschluss gab es gegen den Tabellenletzten TC Flora Dortmund einen 6:0-Triumph.

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