Handball: 3. Liga West
Ahlener SG siegt in Gummersbach

Ahlen -

Jetzt fehlt wirklich nicht mehr viel: Mit dem 29:27-Erfolg beim VfL Gummersbach 2 hat die Ahlener SG den womöglich vorletzten Schritt auf dem Weg zum Klassenerhalt in der 3. Liga gemacht. Vom Gastgeber hat sich die Bertow-Sieben einstweilen Tabellenplatz neun geschnappt. Nächste Woche gegen Lemgos Zweite könnte sie dann schon fast alles klar machen.

Samstag, 17.03.2018, 20:03 Uhr

Niedergerungen: Wie schon im Hinspiel, das die Ahlener SG mit 29:25 gewann, haben es Dimitry Stukalin (li.), Luca Werner und Co auch im Rückspiel geschafft. In Gummersbach holte das Team einen 29:27-Erfolg.
Niedergerungen: Wie schon im Hinspiel, das die Ahlener SG mit 29:25 gewann, haben es Dimitry Stukalin (li.), Luca Werner und Co auch im Rückspiel geschafft. In Gummersbach holte das Team einen 29:27-Erfolg. Foto: Rene Penno

Ohne Zweifel war es ein starker Auftritt der Ahlener Handballer bei der Bundesliga-Reserve des VfL. Über weite Teile der zweiten Hälfte führte die ASG sogar viel deutlicher, als es das Endergebnis aussagt. Zwischenzeitlich hatte der Vorsprung mal sieben Tore betragen, fünf Minuten vor dem Ende beim Stand von 27:21 noch immer sechs.

Doch in einer heißen Schlussphase mussten sich die Gäste noch einmal ihrer Haut wehren. Erst das 29:26 durch Mattes Rogowski 25 Sekunden vor dem Ende bedeutete die umjubelte Entscheidung zugunsten der Mannschaft von Sascha Bertow. „In dieser Phase haben wir ein paar Fehler zu viel gemacht“, sagte Sascha Bertow. „Das war aber nicht dramatisch, weil wir es wieder aufgefangen und gut nach Hause gebracht haben.“

ASG kauft VfL-Rückraum den Schneid ab

Die ASG hatte in Gummersbach schon früh das Zepter in die Hand genommen. Der ausgeglichenen Anfangsphase (7:7; 15.) folgte ein Drei-Tore-Lauf durch Dimitry Stukalin, Mattes Rogowski und Thies Hülsbusch zum 10:7 in der 20. Minute. Es war das erste Mal in der Partie des Tabellenneunten gegen den -zehnten, dass sich eine der beiden Mannschaften um mehr als einen Treffer absetzen konnte. „Wir haben super verteidigt mit einem guten Andreas Tesch dahinter. Vor allem sind wir sie früh bei neun Metern angegangen und haben sie so nichts ins Spiel kommen lassen“, war Bertow rundum zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Gerade der gefährliche Gummersbacher Rückraum wurde so ausgeschaltet.

Die ASG baute ihren Vorsprung mit einer disziplinierten Angriffsleistung auf 12:8 (25.) aus, ehe der VfL zurückschlug und kurz vor der Pause wieder bis auf zwei Tore rankam (13:11). In die Kabine ging es mit 14:11.

Beruhigende Führung gerät kurz noch in Gefahr

Die Ahlener erwischten auch mit Wiederbeginn den besseren Start, zogen durch zwei Treffer von Stukalin und einen von Hülsbusch auf 17:12 davon (35.) und kamen in der Folge sogar zum 22:15 (42.). Peu à peu aber knappste Gummersbachs Zweite von dieser scheinbar so beruhigenden Führung etwas ab und war Sekunden vor Schluss nah dran, die Partie zu drehen. Die ASG hielt dagegen und rettete den Sieg über die Ziellinie, weil sie, so Bertow, ihren „Stiefel gespielt“ hat.

Mit den Gummersbachern tauschte die Bertow-Sieben die Plätze, liegt nun selbst auf Rang neun und hat 20:26 Zähler auf dem Konto. Der Vorsprung auf die HSG Lemgo 2, die derzeit den ersten Abstiegsplatz belegt, betrug zumindest kurzzeitig neun Punkte. Noch am Samstagabend traten die Lemgoer aber beim TuS Volmetal an und gewannen mit 31:27. Vor dem direkten Aufeinandertreffen am Freitag sind es also weiterhin sieben Punkte – umso wichtiger war der ASG-Sieg in Gummersbach.

ASG: Brüske, Tesch – Michalczik, Rogowski (8/4), B. Wiegers (6), Bekston, Hülsbusch (4), K. Wiegers, Hümmecke, Steffen (2), Stukalin (8/1), Seifert, Lemke (1), Werner.

Anzeige
Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5598299?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F57550%2F
Mordanschlag auf der Eper Straße
Nach den Anschlag im Mai 2017 untersuchen Ermittler den Tatort.
Nachrichten-Ticker