Fußball-Kreisliga A Beckum: der 1. Spieltag
Westfalia Vorhelm grüßt nach 5:0 gegen ASG von ganz oben

Ahlen -

Dass der Start wohl nicht ganz einfach werden würde, wusste Peter Kriesche schon vorher. So unschön hatte er ihn sich dennoch nicht erhofft. „Wir mussten heute Lehrgeld zahlen“, gestand der ASG-Trainer nach der 0:5-Auftaktklatsche gegen Westfalia Vorhelm. Seine neu formierte Truppe hatte gegen gute, aber längst nicht überragende Gäste kaum eine Chance.

Sonntag, 12.08.2018, 19:07 Uhr

Zu einem ungleichen Duell entwickelte sich der Vergleich zwischen der Ahlener SG und Westfalia Vorhelm – hier Ahlens Niklas Weber (links) und Vorhelms Philipp Woestmann im Zweikampf. Die Vorhelmer beherrschten ihre Gastgeber fast nach Belieben.
Zu einem ungleichen Duell entwickelte sich der Vergleich zwischen der Ahlener SG und Westfalia Vorhelm – hier Ahlens Niklas Weber (links) und Vorhelms Philipp Woestmann im Zweikampf. Die Vorhelmer beherrschten ihre Gastgeber fast nach Belieben. Foto: Lars Gummich

„Wir wissen jetzt, wo wir stehen. Die Jungs haben heute selbst gesehen, dass noch ganz viel Arbeit vor ihnen liegt“, erklärte Kriesche, der jedoch auch betonte: „Es war nicht alles grottenschlecht. Wir geben jetzt auch nicht auf wegen einer Niederlage.“ Im Vorfeld hatte er seine Jungs bereits auf mögliche Negativerlebnisse zu Saisonbeginn eingestellt: „Wir müssen einen langen Atem haben“, glaubt Kriesche nun.

Die Vorhelmer bestimmten von Beginn an die Partie und gingen durch einen Kopfball von Davin Wöstmann verdient mit 1:0 in Führung (16.). Aus stark abseitsverdächtiger Position erhöhte Wöstmann eine knappe Viertelstunde später auf 2:0 (30.). „Danach haben wir etwas den Faden verloren“, monierte TuS-Co-Trainer Marcel Milleville. Pascal Huerkamp vergab in dieser Phase den möglichen Anschlusstreffer für die Gastgeber. Allerdings blieb es für die Orangenen die einzige Möglichkeit überhaupt.

Fußball-Kreisliga A Beckum: Ahlener SG - Westfalia Vorhelm

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Vorentscheidend war kurz nach der Pause Philipp Woest­manns Treffer zum 3:0 für die Westfalia (50.). „Das war der Genickbruch“, befand auch Peter Kriesche. Die anschließend immer größer werdenden Räume nutzte Julian Müller zu einem Doppelpack (69./81.).

„Am Ende hätte es dann auch noch höher ausgehen können“, berichtete Marcel Milleville. Der Übungsleiter war insgesamt einverstanden mit der Leistung seiner Schützlinge, erwartet aber gegen Liesborn am kommenden Wochenende eine ungleich schwierigere Aufgabe: „Das wird ein anderes Kaliber. Da werden wir dann sehen, wie weit wir schon sind.“ Für die Ahlener SG scheint Germania Lette eine auf dem Papier einfachere Herausforderung zu werden.

Ahlener SG: Albrecht – Diwisch (53. Cetin), Baschar, Bambrowicz, E. Kaya, Huerkamp, Aygör, Weber (75. F. Kaya), S. Kaya, Wirz, Kilian

Westfalia Vorhelm: Schulze-Wettendorf – Lüning, Kraskes, Lökes, Kaldewei (65. Tankulic), Woestmann (78. Pörschke), Boschi, Müller, Strob, Papenfort, Wöstmann (75. Kühling)

SV Neubeckum – Germania Lette 0:0

Das Debüt von Germania Lette in der Kreisliga A war gleichzeitig die einzige torlose Begegnung des Spieltags. Der Nachrücker konnte mit der Punkteteilung zum Auftakt aber sicherlich besser leben als der SVN. Die Gastgeber gehören in der Liga mindestens zum erweiterten Favoritenkreis für die Plätze ganz vorne.

Joel Montoya von Vorwärts Ahlen

Joel Montoya von Vorwärts Ahlen Foto: Marc Kreisel

Westfalen Liesborn – Vorwärts Ahlen 4:0

„Vielleicht war das zum richtigen Zeitpunkt ein Schuss vor den Bug“, sagte DJK-Coach Wolfgang Holtz nach dem verpatzten Saisonstart. Dabei war seine Mannschaft zunächst sogar die etwas bessere Mannschaft gewesen. Sebastian Aksan und Joel Montoya verpassten in Durchgang eins jedoch trotz klarer Chancen den Führungstreffer. Kurz nach dem Seitenwechsel ließ Björn Weber eine weitere dicke Gelegenheit liegen. Die Hausherren dagegen nutzten ihre erste klare Möglichkeit zum 1:0 durch Roman Nölle (48.). Niclas Schramme erhöhte Mitte der zweiten Hälfte auf 2:0 (63.). „Danach hat man gemerkt, dass einige Jungs noch Trainingsrückstand haben“, gestand Holtz. Schramme erhöhte daher mit zwei weiteren Treffern noch auf 4:0 (86./90.).

SpVg Oelde – SC Roland 2 0:1

Die Reserve des SC Roland ist in dieser Saison wohl wieder etwas stärker einzuschätzen als im Vorjahr. Der Auftakterfolg bei der Spielvereinigung Oelde bestätigte diese Vermutung. Vesko Hamidovic markierte in der 71. Spielminute den Siegtreffer für die Gäste.

Ismail Colak von ASk Ahlen

Ismail Colak von ASk Ahlen Foto: Marc Kreisel

SV Benteler – ASK Ahlen 0:2

Serkan Aldemir feierte nur wenige Tage nach Amtsantritt ein gelungenes Debüt: „Für das erste Spiel ist das ein super Ergebnis. Wir wussten, dass Benteler sehr kampfstark ist und haben gut dagegengehalten“, befand der Übungsleiter. Ismail Colak (62.) und Behcet Gemec (67.) entschieden die Partie mit einem Doppelschlag zu Gunsten der Gäste. „Es hätte auch 3:0 oder 4:0 ausgehen können. Aber trotzdem war ich sehr zufrieden. Es war eine sehr gute Leistung dafür, dass der Trainerwechsel letzte Woche sehr kurzfristig kam“, so Aldemir.

Rot-Weiß Vellern – TuS Wadersloh 2:0

Auch das zweite nachgerückte Team feierte einen gelungenen Einstand in der höheren Spielklasse. Dabei hatte es zunächst lange Zeit nach einem torlosen Remis ausgesehen. Erst in der Schlussphase fielen dann auch Treffer. Alexander Ahrens und Mike Maslowski sicherten den Gastgebern in der Nachspielzeit den ersten Dreier.

Marcel Brillowski (links) traf gegen Aramäer Ahlen doppelt.

Marcel Brillowski (links) traf gegen Aramäer Ahlen doppelt. Foto: Simon Beckmann

Fortuna Walstedde – Aramäer Ahlen 6:1

Beim Meisterschaftsmitfavoriten gerieten die Aramäer zum Auftakt gehörig unter die Räder. Marcel Brillowski (20./26.) und Tobias Ophaus (32.) sorgten schon im ersten Abschnitt für klare Verhältnisse. Joel Lange (68.), Sebastian Borgschulte (72.) und Dennis Hohn (83.) legten nach der Pause drei weitere Treffer nach. Für die Gäste erzielte Stefan Wegmann per Elfmeter das zwischenzeitliche 1:4 (71.). „Wir sind eigentlich ganz gut reingekommen, waren dann aber bei Standards gegen uns katastrophal schlecht“, kritisierte Aramäer-Coach Christian Maschinski.

Germania Stromberg – SuS Enniger 2:2

Mit einem deutlich veränderten Kader sind die Gäste ordentlich in die neue Saison gestartet, auch wenn das Optimum nicht dabei heraussprang. Steven David James traf früh zum 1:0 für die Hausherren (4.). Kurz vor dem Seitenwechsel egalisierte Dennis Rinke für Enniger (43.). Wiederum erwischte Stromberg in Hälfte zwei den besseren Start und ging erneut durch James in Führung (48.). Lukas Baxheinrich glich jedoch nur fünf Zeigerumdrehungen später zum 2:2 aus (53.). Dabei blies bis zum Schluss.

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