Fr., 21.04.2017

Fußball: Ferienfreizeit Dariusz Wosz kickt bei Davaria Davensberg

Viel Spaß am Fußball: 81 Kinder sind bei der Ferienfreizeit in Davensberg dabei, darunter auch zahlreiche Flüchtlinge.

Viel Spaß am Fußball: 81 Kinder sind bei der Ferienfreizeit in Davensberg dabei, darunter auch zahlreiche Flüchtlinge. Foto: Bastian Becker

Davensberg - 

Die Fußballschule des VfL Bochum mit Ex-Nationalspieler Dariusz Wosz war zu Gast bei der Ferienfreizeit in Davensberg. Der SV Davaria wurde für seine Flüchtlingsinitiative geehrt – nicht zum ersten Mal.

Von Bastian Becker

Der frühere Nationalspieler Dariusz Wosz und Jürgen Holletzek, der Leiter der Fußballschule von Zweitligist VfL Bochum, waren am Donnerstag im Rahmen der Fußballferienfreizeit im Davensberger Waldstadion zu Gast und brachten den 81 Teilnehmern der von Dienstag bis Samstag laufenden Aktion Torschuss, Dribblings und koordinative Bewegungen bei. An vier Stationen mit Gruppennamen wie „Hoogland“ und „Eisfeld“ betreuten neben Wosz und Holletzek ehrenamtliche Jugendliche aus dem Verein die Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren.

Das Besondere an der siebten Davensberger Osterferienfreizeit: Auch zahlreiche Flüchtlingskinder aus den Ascheberger Ortsteilen und Ottmarsbocholt nehmen kostenlos teil und bekommen vom Veranstalter JSG Davensberg/Ottmarsbocholt Sportkleidung und Verpflegung. Der Transport erfolgt mit dem Vereinsbus.

Training mit Dariusz Wosz

Training mit Dariusz Wosz

Der SV Davaria nimmt in der Flüchtlingsarbeit im Fußballkreis Münster eine Vorreiterrolle ein und wurde deswegen vom Kreisvorsitzenden Norbert Reisener mit 500 Euro der DFB-Flüchtlingsinitiative „2:0 für ein Willkommen“ und einem neuen Fußball ausgezeichnet. Der Titel verweist darauf, dass Davaria als erster Verein im Kreis bereits zum zweiten Mal geehrt wird. Weitere zwölf Clubs haben die Prämie bereits erhalten, darunter BW Ottmarsbocholt (WN berichteten). Reisener hob in seiner Laudatio hervor, dass „kleine und kleinste Fußballvereine im ganzen Land den ankommenden Menschen ein Stück neue Heimat bieten“ und würdigte die Davaria dabei als „äußerst aktiven Verein“.

„Ich denke, man kann die Kinder am besten über den Sport integrieren. Die 500 Euro können wir für religionsgerechtes Essen für Muslime und für die Kostendeckung der Freizeit für die Flüchtlingskinder gut gebrauchen“, erläuterte Jugendobfrau Andrea Tegtmeier. In Davensberg spielen auch erwachsene Flüchtlinge Fußball.

Im Rahmen der Freizeit wurde das DFB-Fußballabzeichen absolviert. Der Höhepunkt war aber der mittägliche Besuch aus Bochum, den Andreas Tinz aus Ottmarsbocholt möglich gemacht hat. Holletzek: „An­dreas ist ein guter Freund und VfL-Fan, der den Nachwuchs immer unterstützt. Es war heute eine tolle Sache mit klasse Kindern, schönem Wetter und einem guten Platz.“ Der VfL führt drei- bis fünftägige Camps durch und arbeitet mit über 40 Vereinen zusammen. Vom 2. bis 4. Juni ist die VfL-Fußballschule zu Gast beim Namensvetter aus Senden.

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