Di., 02.02.2016

Fußball-Hallenmeisterschaft in Münster Davaria hat Spaß und wird Zweiter

Hakki Atalan (r.), hier beim Turnier in Senden gegen VfL-Spieler Lucas Morzonek, ist nach langer Pause wieder eingestiegen.

Hakki Atalan (r.), hier beim Turnier in Senden gegen VfL-Spieler Lucas Morzonek, ist nach langer Pause wieder eingestiegen. Foto: Marco Steinbrenner

Davensberg - 

Der SV Davaria Davensberg hatte Spaß bei der Hallenkreismeisterschaft in Gievenbeck – auch wenn die neu formierte Mannschaft im Finale Pech hatte und das Neunmeterschießen verlor.

Von Ralf Aumüller

Wie schön: Zum ersten Mal waren die Vereine aus dem ehemaligen Fußballkreis Lüdinghausen bei der Hallenmeisterschaft im Kreis Münster/Warendorf dabei – und schon standen mit dem SV Davaria Davensberg und der SG Selm zwei alte LH-Klubs im Finale. Wie berichtet, gewann Selm das Duell der A-Kreisligisten am Sonntag mit 4:2 nach Neunmeterschießen.

Zu hoch sollte man das allerdings nicht hängen, denn viele Vereine schicken nur ihre zweite Garde zu den Titelkämpfen in den Gievenbecker Sportpark – oder kommen gar nicht. Die SG Selm ging mit ihrer ersten Mannschaft an den Start. Die Davensberger kickten mit einer Truppe, die ausschließlich aus Winter-Neuzugängen bestand. „Von den alten Spielern war Patrick Eickholt verletzt, viele andere wollten zum Karneval nach Ottmarsbocholt“, erklärte der neue Davaria-Coach Masen Mahmoud. „Wir hatten gesagt, dass wirklich nur die spielen müssen, die Zeit und auch richtig Bock auf die Halle haben.“

In der Zwischenrunde am Samstag kamen die Davaren – wie berichtet – als Gruppenzweiter hinter Selm und vor der zweiten Mannschaft des TuS Ascheberg weiter. In der Endrunden-Gruppe am Sonntag wurden sie in Gievenbeck ebenfalls Zweiter hinter Marathon Münster und vor dem SC Gremmendorf und dem SC Türkiyem Münster. Im Halbfinale gewann Davensberg mit 2:1 gegen BW Aasee. Im Endspiel gegen Selm lag der SV Davaria mit 0:2 zurück, ehe Toni Smolnik, ein weiterer Neuzugang (siehe Infokasten), und Wiedereinsteiger Hakki Atalan mit ihren Toren zum 2:2 ausglichen. „Wir hätten noch das 3:2 machen können und haben dann unglücklich verloren“, sagte Mahmoud. Das Neunmeterschießen (drei Schützen pro Team) verlor der SVD mit 0:2.

Die Davaren mussten ohne gelernten Torwart auflaufen, deshalb ging mit Serdar Atalan der zweite neue Spielertrainer in den Kasten. „Wir haben sehr riskant gespielt, um möglichst wenige Torchancen zuzulassen“, berichtete Mahmoud. „Da hatten wir zwar vorne oft Überzahl, haben uns aber auch leichter einen Treffer gefangen.“ Der Trainer war nach der Hallenmeisterschaft zufrieden: „Wir haben ein gutes Turnier gespielt, wir hatten Spaß. Und das Wichtigste ist, dass sich keiner verletzt oder eine Rote Karte bekommen hat.“

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