Mi., 04.01.2017

Fußball: Hallenturnier in Ascheberg Vor dem Davertpokal herrscht die ganz große Gelassenheit

Hallenspezialist Hendrik Heubrock (l.) will mit Gastgeber TuS Ascheberg auf jeden Fall in die Endrunde einziehen.

Hallenspezialist Hendrik Heubrock (l.) will mit Gastgeber TuS Ascheberg auf jeden Fall in die Endrunde einziehen. Foto: Ralf Aumüller

Ascheberg - 

Der SV Herbern und der VfL Senden können Geschichte schreiben beim 31. Davertpokal. Die Trainer demonstrieren aber große Gelassenheit. Doch wie sagt der Kollege von Union Lüdinghausen: Für ihn ist das Turnier kein großes Ding, für die Mannschaft und den Verein schon.

Von Ralf Aumüller

Der SV Herbern kann den Davertpokal nach 2015 und 2016 zum dritten Mal in Folge gewinnen. Das hat bei den 30 Auflagen des Fußball-Hallenturniers in Ascheberg bislang noch kein Verein geschafft. Der VfL Senden schon mal gar nicht, der hat die Trophäe noch nie geholt. Zuletzt stand die Truppe zweimal in Folge im Finale und verlor jeweils gegen Herbern. Also müssten diese beiden Mannschaften eigentlich brennen vor dem Turnier vom Freitag bis Sonntag (6. bis 8. Januar).

Die beiden Trainer aber demonstrieren große Gelassenheit – und liegen damit mit den meisten anderen Coaches auf einer Wellenlänge. Das Turnier solle Spaß machen, heißt es bei ihnen, und – ganz wichtig – es soll sich bloß niemand verletzen. „Aus unserem Verein hat mich noch niemand angerufen und gesagt, dass es Zeit wird, den Davertcup zu gewinnen“, schmunzelt VfL-Trainer Rainer Leifken .

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Falls wir die Vorrunde überstehen, ist alles möglich

Davaria-Trainer Masen Mahmoud

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Nur: Wenn der Ball in der Halle an der Nordkirchener Straße erst einmal läuft, ist erfahrungsgemäß Schluss mit der Zurückhaltung. Der Davertpokal ist Kult, ein Triumph bei diesem Winterpausen-Füller macht sich blendend für den Briefkopf. Die Landesligisten Senden und Herbern sind die Top-Favoriten in dem 16 Teams starken Feld mit vier Bezirksligisten, neun A-Ligisten und einem B-Ligisten. Aus den vier Vorrundengruppen ziehen jeweils die beiden besten Mannschaften in die Endrunde ein, die am Sonntag ab 13.30 Uhr ausgetragen wird.

Gruppe A

Die Gruppen A und B kicken am Freitag ab 18 Uhr. Bezirksligist Union Lüdinghausen trifft auf den SC Greven 09 (ebenfalls Bezirksliga) und die A-Ligisten GS Cappenberg und SG Selm. „Für die Mannschaft und den Verein ist der Davertpokal ein großes Highlight, für mich als Trainer eher nicht“, sagt Mahmoud Abdul-Latif vom SC Union. „Wenn ich aber in der Halle bin, möchte ich auch etwas erreichen. Wir haben alle Hallenspieler dabei.“

Gruppe B

Gastgeber TuS Ascheberg spielt gegen die A-Ligisten BW Ottmarsbocholt, SC Capelle und GS Hohenholte. „Wir freuen uns auf das eigene Turnier. Als Ausrichter sollte es das Ziel sein, in die Endrunde zu kommen“, sagt TuS-Coach Andrea Balderi. Zu den elf Spielern im Kader gehören die Winterneuzugänge Steffen Klüsener und Klaudio Kvesic. Für BWO-Trainer Daniel Hirschfeld lautet das Motto: „Hinfahren, Spaß haben – und dann schauen, was möglich ist.“ Einige „richtig gute Hallenspieler“ seien nicht mit dabei.

Gruppe C

Die Gruppen C und D werden am Samstag ab 16 Uhr ausgespielt. Herbern trifft auf die drei A-Ligisten Davaria Davensberg, Concordia Albachten und SC Nienberge. „Wir wollen erstmal in die Endrunde kommen. Das sind wir dem Veranstalter auch schuldig“, meint SVH-Coach Holger Möllers. Er habe eine „gute Hallencombo“ zusammen. Davaria-Trainer Masen Mahmoud sagt: „Die Jungs haben richtig Bock. Falls wir die Vorrunde überstehen, ist alles möglich.“

Gruppe D

Senden und der klassentiefste Teilnehmer Ascheberg 2 kicken gegen Bezirksligist FC Nordkirchen und A-Ligist SV Bösensell. „Wir wollen uns nicht blamieren und auch am Sonntag noch dabei sein“, betont VfL-Coach Rainer Leifken. Angeschlagene Spieler wie Rabah Abed oder Joshua Dabrowski (Leifken: „Ein exzellenter Hallenspieler.“) fehlen. TuS-Trainer Patrick Linnemann sagt: „Wir haben Bock auf das Turnier und können nur als Gewinner aus der Halle gehen. Wir wollen aber nicht nur gut aussehen.“

Der Spieplan

Vorrunde

Freitag, 6. Januar

Gruppe A: Union Lüdinghausen, GS Cappenberg, SG Selm, SC Greven 09

Gruppe B: SC Capelle, TuS Ascheberg, BW Ottmarsbocholt, GS Hohenholte

18.00 Uhr: U. Lüdinghausen - GS Cappenberg

18.20 Uhr: SG Selm - SC Greven 09

18.40 Uhr: SC Capelle - TuS Ascheberg

19.00 Uhr: BW Ottmarsbocholt - GS Hohenholte

19.20 Uhr: U. Lüdinghausen - SG Selm

19.40 Uhr: GS Cappenberg - SC Greven 09

20.00 Uhr: SC Capelle - BW Ottmarsbocholt

20.20 Uhr: TuS Ascheberg - GS Hohenholte

20.40 Uhr: SC Greven 09 - U. Lüdinghausen

21.00 Uhr: SG Selm - GS Cappenberg

21.20 Uhr: SG Hohenholte - SC Capelle

21.40 Uhr: BW Ottmarsbocholt - TuS Ascheberg

Samstag, 7. Januar

Gruppe C: Concordia Albachten, Davaria Davensberg, SV Herbern, SC Nienberge

Gruppe D: VfL Senden, FC Nordkirchen, TuS Ascheberg 2, SV Bösensell

16.00 Uhr: C. Albachten - Dav. Davensberg

16.20 Uhr: SV Herbern - SC Nienberge

16.40 Uhr: VfL Senden - FC Nordkirchen

17.00 Uhr: TuS Ascheberg 2 - SV Bösensell

17.20 Uhr: C. Albachten - SV Herbern

17.40 Uhr: Dav. Davensberg - SC Nienberge

18.00 Uhr: VfL Senden - TuS Ascheberg 2

18.20 Uhr: FC Nordkirchen - SV Bösensell

18.40 Uhr: SC Nienberge - C. Albachten

19.00 Uhr: SV Herbern - Dav. Davensberg

19.20 Uhr: SV Bösensell - VfL Senden

19.40 Uhr: TuS Ascheberg 2 - FC Nordkirchen

Endrunde

Sonntag, 8. Januar

13.30 Uhr: Zwischenrunde

Halbfinale

17.30 Uhr: Erster Gruppe 1 - Zweiter Gruppe 2

18.00 Uhr: Zweiter Gruppe 1 - Erster Gruppe 2

18.30 Uhr: Neunmeterschießen um Platz 3

18.50 Uhr: Finale

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