Do., 04.05.2017

Motorsport: Westfalenringrennen Goldhelm zum ersten Mal beim Grasbahnrennen in Lüdinghausen

Die Seitenwagen-Rennen sind besonders beliebt bei den Bahnsportfans.

Die Seitenwagen-Rennen sind besonders beliebt bei den Bahnsportfans. Foto: Michael Beer

Lüdinghausen - 

Beim 78. Grasbahnrennen des AMSC Lüdinghausen wird zum ersten Mal der ADAC-Goldhelm ausgefahren. Den Silberhelm gewannen 2009 Bernd Diener und 2014 Martin Smolinski. Nur einer von beiden Bahnsport-Koryphäen fährt in diesem Jahr auf dem Westfalenring.

Von Ralf Aumüller

Sie ist schwer, unhandlich und hilft nicht wirklich bei einem Sturz, aber alle Stahlschuhdrifter sind scharf auf diese Kopfbedeckung: Zum ersten Mal in der Geschichte des Bahnsports wird beim 78. Grasbahnrennen des AMSC Lüdinghausen an Christi Himmelfahrt (25. Mai) der ADAC-Goldhelm vergeben. Am Ende des Renntages auf dem Westfalenring darf sich, so teilt der AMSC mit, der Sieger bei den Internationalen Solisten mit dem heiß begehrten und traditionsreichen Sonderpreis schmücken.

„Wir haben uns um den Goldhelm beworben, und wir haben ihn bekommen“, strahlt AMSC-Pressesprecher Tom Wurm. „Das ist eine Belohnung vom ADAC in München für bestorganisierte Veranstaltungen.“ Schon häufiger wurde der Silberhelm in Lüdinghausen ausgefahren. 2014 gewann Martin Smolinski die Trophäe und 2009 Bernd Diener. Unterhaltungskünstler Smolinski fehlt in diesem Jahr auf dem spektakulären 1000-Meter-Oval in der Steverstadt wegen eines Speedway-EM-Rennens. Der grandiose Bahnsport-Senior Diener (57) ist dabei und damit einer der Favoriten auf den Gewinn des Goldhelms. „Ihn gilt es, in Lüdinghausen zu schlagen“, weiß Wurm. AMSC-Fahrer und Publikumsliebling Christian Hülshorst ist auch ein Kandidat für den Goldhelm. Hoch in der Gunst der Fans steht am Vatertag in der A-Lizenz-Soloklasse zudem „Hülses“ AMSC-Kollege Jens Benneker.

Bernd Diener mit dem Silberhelm 2009

Bernd Diener mit dem Silberhelm 2009

Rennleiter Maik Domscheit und der Clubvorsitzende Karsten Jakobs freuen sich auf einen streng durchgetakteten Renntag mit insgesamt 24 Läufen in vier Klassen und mit Fahrern aus den Niederlanden, Deutschland, England und Frankreich. Bei den Internationalen Solisten startet neben den Westfalenring-Experten Diener und Jörg Tebbe sowie dem Briten Andrew Appleton unter anderem die nachrückende Generation aus Holland. Besonders beliebt bei den Bahnsportfans sind die Rennen der acht Internationalen Gespanne. Das Feld ist mit mehreren nationalen Meistern wieder bärenstark besetzt. Zu den acht Fahrern der B-Lizenz-Soloklasse gehören Sven Klein vom AMSC und – das hat großen Seltenheitswert – mit Kelly Velda eine Frau aus den Niederlanden. Für besonderes Lokalkolorit sorgt wieder die Enduroklasse mit 14 Motorrädern. Zum Showprogramm gehören einige englische Sidecar-Teams mit ihren 1000-ccm-Maschinen.

Martin Smolinski mit dem Silberhelm 2014

Martin Smolinski mit dem Silberhelm 2014

Eröffnet wird das Motorsport-Event wieder mit dem Zwei-Stunden-Mofarennen am Mittwoch (24. Mai) ab 18 Uhr mit anschließender Party im Festzelt. Der Eintritt für das Mofarennen ist frei.

 

► Das Grasbahnrennen des AMSC Lüdinghausen beginnt am 25. Mai (Donnerstag) um 9.30 Uhr mit dem freien Training und den Qualifikationsrennen.

► Nach der Fahrervorstellung ab 13 Uhr beginnen die Rennen um 13.30 Uhr.

► Eine Streckenkarte für Erwachsene inklusive Programmheft kostet 19 Euro und für Kinder von zehn bis 14 Jahren zehn Euro. Kinder bis zehn Jahren haben freien Eintritt.

► Tickets im Vorverkauf sind für Erwachsene drei Euro günstiger. Die Karten gibt es im Lotto-Shop von Michael Nientidt an der Münsterstraße 10 und an der Aral-Tankstelle Weber (Wolfsberger Straße 39).

Leserkommentare

Google-Anzeigen

kfzmarkt.ms Anzeigen

Autos, Motorräder, Wohnmobile und Nutzfahrzeuge aus Ihrer Region

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4811046?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35330%2F