Mi., 19.07.2017

Fußball: Kreisliga A 2 Münster TuS Ascheberg geht ohne Druck in die Saison

Ascheberger Trainergespann mit Neuzugängen: Co-Trainer Benedikt Vester (hinten v.l.), Florian Markhoff, Dominik Heubrock, Christopher Roberg und Trainer Andrea Balderi sowie Felix Kaupa (vorne v.l.), Oliver Olbrich und Eike Schöpe. Es fehlen Timo Köbbemann, Felix Windmeier und Sebastian Kaiser.

Ascheberger Trainergespann mit Neuzugängen: Co-Trainer Benedikt Vester (hinten v.l.), Florian Markhoff, Dominik Heubrock, Christopher Roberg und Trainer Andrea Balderi sowie Felix Kaupa (vorne v.l.), Oliver Olbrich und Eike Schöpe. Es fehlen Timo Köbbemann, Felix Windmeier und Sebastian Kaiser. Foto: Simon Walters

Ascheberg - 

Sofortiger Wiederaufstieg? Das ist kein Muss für Bezirksliga-Absteiger TuS Ascheberg. Trainer Andrea Balderi und seine Mannschaft blicken ganz entspannt der ersten Saison in der Kreisliga A entgegen.

Von Simon Walters

Andrea Balderi machte beim Training am Dienstagabend einen entspannten Eindruck. „Die Trainingsbeteiligung heute ist schon sehr gut und auch unsere Neuzugänge überzeugen mich bisher“, freut sich der Trainer von Bezirksliga-Absteiger. Er bereitet seinen Kader nun auf die kommende Saison in der Kreisliga A vor.

„Erstmal arbeiten wir ganz klassisch an konditionellen und taktischen Dingen“, erklärt Balderi die Marschrichtung für die nächsten Wochen. Ein Heimtrainingslager über das kommende Wochenende soll den Teamgeist stärken. Der ist nicht zuletzt deshalb wichtig, um die Umstellung vom überwiegend defensiv geprägtem Spiel als Abstiegskandidat in der Bezirksliga auf eine offensivere Ausrichtung in der Kreisliga im Teamkollektiv zu verinnerlichen.

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Wir werden weiterhin in einem 4-4-2 spielen, nur etwas offensiver ausgerichtet.

TuS-Trainer Andrea Balderi

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„Natürlich wollen wir weiterhin kompakt stehen, trotzdem müssen wir schauen, wie wir in Anbetracht der Umstände vorne besser agieren“, erklärt der Coach. Zwei Spieler, die dabei hätten helfen können, sind nicht mehr da. Fernando Manfredi, mit acht Toren in der vergangenen Saison bester Ascheberger Torschütze, und Klaudio Kvesic haben den TuS verlassen – Manfredi wechselte zum FC Nordkirchen, Kvbesic zu Union Lüdinghausen. „Beide zu ersetzen wird schwer, aber wir haben in unserer Mannschaft mehrere Spieler, die offensive Akzente setzen können“, gibt sich Balderi optimistisch und nennt konkret Steffen Klüsener und Dennis Heinrich sowie die Rückkehrer Oliver Olbrich und Felix Kaupa. Keine Veränderungen wird es hingegen am Spielsystem geben. „Wir werden weiterhin in einem 4-4-2 spielen, nur etwas offensiver ausgerichtet“, sagt der Trainer.

Besondere Vorfreude wecken bei ihm die anstehenden Derbys gegen den SV Herbern 2 und Davaria Davensberg: „Ich hoffe, dass auch in der Kreisliga viele Zuschauer kommen. Solche Derbys haben ja immer ihren Reiz und mit Mannschaften wie Wacker Mecklenbeck oder Albachten sind in dieser Liga auf jeden Fall auch Gegner von hoher Qualität vorhanden.“

Wohl auch deshalb ist der direkte Wiederaufstieg von Vereinsseite aus kein Muss. „Wir haben da keinen Druck. Wir wollen mit einer guten Mischung aus Nachwuchs und erfahrenen Spielern unsere bestmögliche Leistungen bringen und schauen, was dann dabei rauskommt“, so Balderi.

Ihr erstes Testspiel absolvieren die Ascheberger am kommenden Samstag gegen BW Greven (Kreisliga A 1 Münster). Anstoß ist um 19.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz am Herberner Siepenweg.

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