Fr., 25.08.2017

Fußball: Kreisliga A 2 Münster Davaren richten den Blick nach vorn

Mehdi Dirani (l.) und Co. hoffen auf ein besseres Abschneiden der Davaren in der neuen Spielzeit. Los geht’s für den hiesigen A-Ligisten am Sonntag in Werne.

Mehdi Dirani (l.) und Co. hoffen auf ein besseres Abschneiden der Davaren in der neuen Spielzeit. Los geht’s für den hiesigen A-Ligisten am Sonntag in Werne. Foto: oet

Davensberg - 

Das erste Halbjahr war aus Sicht des SV Davaria Davensberg eines zum Vergessen. Es kann also nur besser werden. Die Auftaktpartie führt den A-Ligisten am Sonntag (27. August), 12.30 Uhr, in die Nachbarschaft.

Von Florian Levenig

Je weniger Worte er über die doch ziemlich verkorkste Rückrunde 2016/17 verliere, desto besser, findet Masen Mahmoud. Denn, verspricht der Spielertrainer des A-Ligisten: „Die Serie ist abgehakt.“ Die jüngsten Testergebnisse seien vielversprechend gewesen, die Leistungen ebenso. Und: Der Kader sei gut gefüllt vor dem Saisonauftakt am morgigen Sonntag (27. August) ab 12.45 Uhr beim Werner SC 2.

Mahmoud betont das deshalb, weil es im laufenden Jahr längst nicht immer der Fall war. „Im Frühjahr haben wir phasenweise mit sechs, sieben Mann trainiert. Wie willst du da Spannung reinkriegen?“, fragt der Coach und liefert die Antwort gleich mit: „Geht nicht. Dann mussten halt sonntags Leute spielen, die es eigentlich nicht verdient hatten.“ Weil sie in der Woche abwesend waren. Oder nicht fit. Oder beides.

Aber noch mal: Der Blick gehe nach vorn, nicht zurück. Zumal die Davaren einige sehr fähige Fußballer ins Waldstadion gelotst hätten, so Mahmoud. Allen voran Anas Lotfi. Der 31-jährige Offensiv-Allrounder trug vor Ewigkeiten – da war Davensberg noch eine der besten Sportadressen im Münsterland – schon mal das Trikot der Blau-Weißen und war auch sonst meist höherklassig unterwegs (Gievenbeck, Hiltrup, Emsdetten 05).

Zwei neue Offensivkräfte

Gehobenes A-Liga-Niveau und einen ausgeprägten Tordrang hat laut Mahmoud auch Aladin Atalan, Bruder des Ex-Davaren Hakki Atalan. Rajif Abdullah, der aus der A-Jugend des BSV Roxel kommt, sei ebenfalls ein Mann für die Offensive. Allerdings wartet der junge Mann noch auf seinen Spielerpass.

Mike Raed nicht zu vergessen, der einst Seite an Seite mit Lotfi und Atalan für den FC Mecklenbeck stürmte. Der neue Co-Trainer im Davertdorf soll zwar in erster Linie von der Seitenlinie aus den spielenden Coach unterstützen. „Aber wenn’s vorne mal klemmt oder wir knapp zurückliegen, dann reicht’s bei mir immer noch für zehn Minuten“, erklärt Raed.

Im Angriff scheinen die Davaren also schon mal bestens aufgestellt zu sein. Das sei auch zwingend nötig, stellt Mahmoud mit Blick auf die Konkurrenz fest: „Mit der Punktzahl aus der Vorsaison würden wir 2017/18 ziemlich sicher absteigen. Es gibt in dieser Klasse keine Teams mehr wie den ESV Münster oder BW Ottmarsbocholt, die sich regelmäßig haben abschießen lassen.“ Da zähle jeder Sieg.

Gern schon morgen in Werne. Gegen die Reserve des Landesligaaufsteigers verloren Mahmoud und Co. 2016/17 beide Begegnungen „unglücklich“, erinnert sich Davensbergs Spielertrainer. Da habe seine Elf also „was gutzumachen“. Fehlen werden im Auftaktmatch Rojhat Atalan (Urlaub) und Rassam Hassanzadeh (Armbruch).

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