So., 03.09.2017

Fußball: Kreisliga A Griffiger TuS gewinnt im Waldstadion

Oliver Olbrich ist in dieser Szene vor Davensbergs Barsam Hassanzadeh am Ball. Am Ende hieß es 2:1 für die Gäste. 

Oliver Olbrich ist in dieser Szene vor Davensbergs Barsam Hassanzadeh am Ball. Am Ende hieß es 2:1 für die Gäste.  Foto: flo

Davensberg - 

Auf diesen Erfolg musste der TuS Ascheberg – 2:1-Derbysieger am Sonntag bei Davaria Davensberg – lange warten. In der Liga hatte es dieses Duell seit 26 Jahren nicht mehr gegeben.

Von Florian Levenig

Masen Mahmoud hatte es bereits im Vorgespräch mit den WN geahnt: Nicht die besseren Fußballer würden das A-Liga-Derby gewinnen, sondern die leidenschaftlicheren. Und der derzeit verletzte Spielertrainer des SV Davaria Davensberg sollte recht behalten. Weil insbesondere in der ersten halben Stunde die Gäste aus Ascheberg deutlich griffiger waren als die Hausherren, gewann der TuS das Nachbarschaftsduell nicht unverdient 2:1 (2:0).

Mike Raed, Co-Trainer der Davaren, konnte es nicht fassen, wie zurückhaltend Davensberg begonnen hatte: „Das war Larifari-Fußball. Wir haben die Ascheberger kein bisschen gestört.“ Nicht beim frühen 0:1 – Lars Heitbaum traf nahezu unbedrängt per Kopf nach Steffen Klüseners Ecke – und auch nicht beim 0:2, das Lennart Heubrock nach Yannick Westhoffs famosem Flankenlauf erzielte. „Warum zupft da nicht einer rechtzeitig am Trikot?“, ärgerte sich Raed.

Fotostrecke: Derby in Davensberg

Erst danach wachten seine Schützlinge allmählich auf. Hielten dagegen und kamen fast zwangsläufig zu Gelegenheiten. Die beste, ein Kopfball von Rojhat Atalan, vereitelte TuS-Keeper Tobias Kofoth mit einer Glanztat.

Davaren erwachen spät

„In der Phase waren wir leider nicht konzentriert genug“, monierte Aschebergs Coach Andrea Balderi nach der Partie. Gleiches galt für die zweite Drangperiode der Davensberger nach etwa einer Stunde, die Christopher Merten per Distanzschuss zum 1:2 einläutete. Deutlich leichter wäre es für den Torschützen gewesen, keine zwei Minuten später aus kürzester Entfernung erneut zu treffen – doch der Innenverteidiger vergab die Großchance kläglich.

Dann hätte der unermüdliche Jerome Willocks nach Kofoth-Fehler um ein Haar das 2:2 besorgt, aber Heitbaum bügelte den Patzer seines Schlussmannes aus. Und schließlich tauchte Mike Raed frei vorm TuS-Tor auf. Statt indes den Abschluss zu suchen, legte der Mahmoud-Assistent, einst ein gefürchteter Torjäger, den Ball quer. Chance vertan.

Die Gäste beschränkten sich zu dem Zeitpunkt längst aufs Kontern und mussten zehn Minuten vor dem Abpfiff alles klar machen, nachdem Dennis Kreuzberg eine Klüsener-Flanke regelwidrig im eigenen Strafraum mit der Hand gestoppt hatte. Doch Klüseners anschließender Elfer verfehlte das Davaren-Gehäuse deutlich. Weil hernach auf beiden Seiten die Kräfte schwanden, blieb es beim 1:2.

Davaria: Stilling – Mah. Mahmoud, R. Atalan, Merten, Assad Pour (46. M. Raed) – Kreuzberg, Hassanzadeh (81. Bruck), J. Raed, Willocks – Lotfi, Dirani. TuS: Kofoth – Sandhowe (46. Roberg), Jücker, Heitbaum, Emiri – D. Heubrock (53. Wandzioch), Klüsener, Westhoff, Olbrich – Heinrich, L. Heubrock (68. Höhne). Tore: 0:1 Heitbaum (7.), 0:2 L. Heubrock (26.), 1:2 Merten (63.). Besonderes Vorkommnis: Klüsener (TuS) verschießt Foulelfmeter (80.). Beste Spieler: Willocks/Jücker, Westhoff.

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