Do., 04.01.2018

Fußball: Davertpokal SV Herbern brennt

Dominick Lünemann (l.) und Co. sind heiß auf den neunten Titel. Zuletzt gewann der SV Herbern 2016 den Davertpokal.

Dominick Lünemann (l.) und Co. sind heiß auf den neunten Titel. Zuletzt gewann der SV Herbern 2016 den Davertpokal. Foto: rau

Ascheberg/Herbern - 

Beim traditionsreichen Indoor-Turnier in Ascheberg schlägt ab heute auch die Stunde der Zauberfüße, der Budenzauberer, der Ballumschleicher. Aber nicht nur, wie Holger Möllers, Coach des neunfachen Champions und Ausrichters SV Herbern, weiß.

Von Florian Levenig

Holger Möllers versucht erst gar nicht, die Spieler zu bremsen. Der Mann weiß ja aus eigener, reichhaltiger Erfahrung um die Bedeutung des Davertpokals. Möllers hat – als Spieler und Trainer des SV Herbern sowie als Coach des TuS Ascheberg – so viele Turniere bestritten wie wenige andere im Altkreis. Seine Schützlinge „brennen“ jedenfalls, hat Möllers bei der finalen Übungseinheit an der Nordkirchener Straße festgestellt. Und statt den Brandherd zu bekämpfen, entfacht er eher noch das Feuer: „Klar ist die Meisterschaft wichtiger. Natürlich wollen wir, dass sich niemand weh tut. Aber es gibt in der Gegend halt keinen Hallenwettbewerb, der so prestigeträchtig ist. Also werden wir alles daran setzen, ihn zu gewinnen.“

Duell der Rekordsieger

Für den SVH wäre es Triumph Nummer neun bei der mit insgesamt 1000 Euro dotierten Veranstaltung, erfolgreicher war nur Davaria Davensberg (zehn Siege), letzter Vorrundengegner des Landesligisten am heutigen Freitagabend (20.40 Uhr). Die große Zeit der Davaren scheint zwar vorbei, Möllers hat den A-Ligisten trotzdem auf dem Zettel: „Die haben ein paar beschlagene Leute in ihren Reihen.“ Überhaupt wäre es dem Trainer des diesjährigen Ausrichters am liebsten, „wenn alle Teams aus der Gemeinde die Endrunde erreichen. Dann kommen die Zuschauer bis zum Ende auf ihre Kosten.“

Die neuerliche Teilnahme an der Vorschlussrunde – dort scheiterte sein Team 2017 am VfL Senden – solle es mindestens sein, so Möllers. Zwar muss der Coach auf Brasilien-Urlauber Whitson und womöglich auch auf den angeschlagenen Oscar Franco Cabrera – zwei ausgewiesene Budenzauberer – verzichten. Entscheidend sei aber eh ein breites, funktionierendes Kollektiv: „Es ist wichtiger, acht, neun nahezu gleichwertige Spieler zu haben als vier Einzelkönner.“

Appell an die Unparteiischen

Und dann appelliert Möllers noch an die Referees, etwaige Regelverstöße konsequent zu ahnden: „In Münster bei den Stadtmeisterschaften hat das prima geklappt, beim Ausber-Cup leider nicht.“ In Everswinkel verletzte sich SVH-Schlussmann Jorma Hoppe schwer.

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