Fußball: Davertpokal
Alle Favoriten weiter

Ascheberg -

Favorit SV Herbern ist beim Hallenturnier in Ascheberg ohne Punktverlust in die Endrunde eingezogen. Auch Union Lüdinghausen wusste zu überzeugen. Der VfL Senden steigerte sich nach schwachem Start.

Freitag, 05.01.2018, 23:01 Uhr

Ein rassiges Duell um den Sieg in Gruppe A lieferten sich Herbern (Fabian Vogt/l.) und Lüdinghausen (hier Niklas Hüser).
Ein rassiges Duell um den Sieg in Gruppe A lieferten sich Herbern (Fabian Vogt/l.) und Lüdinghausen (hier Niklas Hüser). Foto: flo

Sagenhafte 91 Tore, etliche Kabinettstückchen, eine rappelvolle Halle und, ja, auch ein bisschen Feuer unterm Dach: Tag eins des Davertpokals hielt alles, was man sich vom alljährlichen Budenzauber an der Nordkirchener Straße im Vorfeld versprochen hatte.

SVH-Sieg in der Schlussminute

Erster emotionaler Höhepunkt war das Duell zwischen Ausrichter SV Herbern und dem SC Union Lüdinghausen . 2:0 führte der Bezirksligist bereits durch Tore von Philipp Plöger (in Überzahl) sowie Neuzugang Asad Salkovic, ehe der Landesligist und Top-Favorit zurückschlug: Dominick Lünemann , Daniel Krüger und, in der Schlussminute, SVH-Schnapper Robert Mikulic (Bogenlampe übers ganze Feld) sicherten den Blau-Gelben vorzeitig das Weiterkommen.

„Man hat gesehen, dass die Jungs wollten“, freute sich Herberns Coach Holger Möllers über die Steigerung in Durchgang zwei. Gegenüber Bülent Kara stöhnte: „Genau wie damals im Finale, als ich selbst noch für Union gespielt habe.“ Trösten durfte sich der Trainer der keineswegs enttäuschenden Schwarz-Roten damit, dass auch diese die Endrunde erreichten. Davaria Davensberg musste dagegen nach den Niederlagen gegen Lüdinghausen (1:3) und Herbern (2:5) die Segel streichen.

VfL steigert sich

Spannend machte es in Gruppe B der VfL Senden (mit neuem Keeper Aziz Recep). Dem schwachen Auftritt gegen A-Ligist Concordia Albachten (2:4) ließ der Finalist der vergangenen drei Jahre ein 5:3 über den erfrischend kombinierenden Bezirksligisten SF Merfeld folgen. Die Sportfreunde, gerade in ähnlich ansehnlicher Manier Stadtmeister in Dülmen geworden, hatten zuvor überforderte Südkirchener 8:1 abgeschossen und führten gegen den hiesigen Landesligisten bereits 2:1. Doch Georg Schrader, Alexander Gerliz (Leihgabe aus der Zweiten) und zwei Mal Abdel Belkadi drehten das Match noch. „Eine Steigerung, die bitter nötig war“, atmete Sendens Coach André Bertelsbeck auf.

Wie viel der Sieg wert sein würde, zeigte sich in den letzten beiden Partien des Abends: Der VfL überrollte Südkirchen förmlich (12:3), Merfeld bezwang Albachten 4:1. Somit zogen Senden – doch noch als Gruppensieger – und die Sportfreunde in die Endrunde am Sonntag ab 13 Uhr ein. Heute, ab 16 Uhr, kämpfen in den Gruppen C und D die acht übrigen Teams ums Weiterkommen.

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