Fußball: Davertpokal
Ascheberg überrascht

Ascheberg -

Schon das souveräne Erreichen der Zwischenrunde hatte mancher dem TuS Ascheberg nicht zugetraut. Auch am Finaltag wusste der TuS Zu überzeugen. Die späteren Finalisten Herbern und Senden kamen rechtzeitig auf Touren.

Sonntag, 07.01.2018, 22:01 Uhr

Gute Schusstechnik: Aschebergs Steffen Klüsener (l.) zieht im Match gegen den SC Greven 09 ab.
Gute Schusstechnik: Aschebergs Steffen Klüsener (l.) zieht im Match gegen den SC Greven 09 ab.

Am Ende wackelte Union doch noch. Nach einem souveränen 6:3 zum Auftakt der Zwischenrunde über Cup-Verteidiger Greven 09 und dem sehr ordentlichen 3:3 gegen VfL Senden (nach 3:1-Führung) war klar, dass den Lüdinghausern schon ein Remis gegen A-Ligist TuS Ascheberg reichen würde. Das wurde es dann auch (1:1) – allerdings mussten die Schwarz-Roten auf dem Weg dorthin zwei Unterzahlsituationen (Asad Salkovic, Klaudio Kvesic ) überstehen. Dann traf Pierre Koczubik zum aus Union-Sicht erlösenden 1:0. Lars Heitbaum gelang in den Schlusssekunden nur noch der Ausgleich: Ascheberg trotz sehr anständiger Turnierleistung raus, Lüdinghausen als Gruppenzweiter seit langer Zeit mal wieder im Halbfinale.

VfL verbessert

Gleiches gelang dem VfL Senden. Der im Vergleich zum Freitag deutlich verbesserte Landesligist ließ dem 5:0 gegen den TuS und dem Unentschieden gegen die Steverstädter ein glattes 5:2 gegen Vorjahressieger Greven 09 folgen. „Das soll jetzt keine Ausrede sein. Aber wir hatten Leute dabei, die noch nie in der Ersten gespielt haben. Deshalb haben wir erst in der Endrunde unseren Rhythmus gefunden“, so VfL-Coach André Bertelsbeck.

Auch Turnierfavorit SV Herbern brauchte zwei Spiele, um auf Touren zu kommen. Beim 1:2 gegen den FC Nordkirchen ließ der SVH allzu viele Torgelegenheiten aus, beim 5:3 gegen Merfeld hätte er um ein Haar noch eine zwischenzeitliche 4:0-Führung aus der Hand gegeben. Erst danach zeigten die Blau-Gelben, wozu sie fähig sind. Und wie: In einem hitzigen Gefecht gegen den Werner SC behielt der Ausrichter immer einen kühlen Kopf und schlug den Erzrivalen 7:2. Der FCN begleitete Herbern dank des 4:3 über die auch gestern wieder spielfreudigen, aber diesmal glücklosen Sportfreunde Merfeld in die Vorschlussrunde.

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