Fußball: Landesliga 4
SV Herbern ist auch gegen Eintracht Ahaus der Heimdominator

Herbern -

Der SV Herbern hat seinen Status als beste Heimmannschaft auch gegen Eintracht Ahaus wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Zumindest schenkten die Blau-Gelben den Gästen deren erstes Pflichtspieltor in 2018. In Erinnerung blieb aber ein anderes Kunststück.

Sonntag, 18.03.2018, 21:03 Uhr

Simon Mors (l.) bereitete erst den Herberner Führungstreffer vor und schoss nur eine Minute später selbst das 2:0.
Simon Mors (l.) bereitete erst den Herberner Führungstreffer vor und schoss nur eine Minute später selbst das 2:0. Foto: Lennecke Lenfers-Lücker

Fußball-Landesligist SV Herbern hat seinen Status als beste Heimmannschaft auch gegen Eintracht Ahaus wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Beim 4:1 (2:0)-Sieg schenkten die Blau-Gelben den Gästen zumindest deren erstes Pflichtspieltor in 2018, in Erinnerung blieb aber ein anderes Kunststück.

Dabei hatten die Gäste durchaus Chancen auf mehr als nur einen Treffer. Nach einer Ecke köpfte Maximilian Hinkelmann auf die Latte (26.), nach 38 Minuten nur knapp am Tor vorbei. Auf der Gegenseite setzte sich Simon Mors auf rechts durch und legte den Ball auf Julian Trapp ab. Der drehte sich um seinen Gegenspieler und legte den Ball nur knapp am zweiten Pfosten vorbei (30.). Zuvor hatte Dominick Lünemann Eintracht-Keeper Niklas Lukas zu einer Parade gezwungen, den Abpraller setzte Trapp aber über das Tor (35.).

Kurz vor der Pause war es dann soweit. Fabian Vogt schickte Mors auf der rechten Seite, der legte den Ball quer und Trapp staubte zum 1:0 ab. Direkt mit dem nächsten Angriff das 2:0: Ahaus verlor den Ball, Trapp legte ab auf Mors, der nervenstark ins lange Eck versenkte.

Nach der Pause drängte der SVH weiter. Nachdem Lukas stark gegen Mors pariert hatte (46.), schlug die Stunde von Eckenspezialist Dennis Hölscher. Er düpierte Ahaus-Torhüter Lukas und zirkelte den Eckball direkt ins Netz. „Ich kenne ja die Platzverhältnisse hier bei Wind – dass es geklappt hat, ist super“, so Hölscher später.

Pech hatte Vogt, dessen Schuss vom Pfosten Lukas direkt in den Schoß sprang. Erst als die Herberner ein wenig nachließen, gelang den Gästen der Anschlusstreffer. Das wollten die Gastgeber nicht auf sich sitzen lassen. Marcel Scholtysik schoss erst Lukas an und legte den Abpraller dann quer auf Hölscher – 4:1.

SVH: Freitag – Hölscher, Schulte, Redondo Conde, Lünemann, Richter, Franco Cabrera, Vogt (76. Kaminski), Bröer (83. Scholtysik), Trapp, Mors (73. Krüger). Tore: 1:0 Trapp (44.), 2:0 Mors (45.), 3:0 Hölscher (49.), 3:1 Dayan (89.), 4:1 Hölscher (90.+3). Beste Spieler: Redondo Conde, Hölscher.

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