Fußball: Kreisliga A 2 Münster
TuS Ascheberg und Davaria Davensberg trennen sich torlos

Ascheberg -

Es hätte ein Spiel mit vielen Toren werden können, doch Derby zwischen dem TuS Ascheberg und Davaria Davensberg konnte keines der beiden Teams seine Chancen nutzen. So blieb es beim 0:0 zwischen den Gemeindenachbarn, die noch gegen den Abstieg punkten müssen.

Donnerstag, 12.04.2018, 23:04 Uhr

Kuddelmuddel: Johannes Sandhowe (vorne) und Lorenz Jücker nehmen den Davaren Julian Assad Pour in die Zange. Im Hintergrund beobachtet Vincent Sabe die Szene.
Kuddelmuddel: Johannes Sandhowe (vorne) und Lorenz Jücker nehmen den Davaren Julian Assad Pour in die Zange. Im Hintergrund beobachtet Vincent Sabe die Szene. Foto: Christian Besse

Es hätte ein Spiel mit vielen Toren werden können, doch im Kreisliga-A-Derby zwischen dem TuS Ascheberg und Davaria Davensberg konnte keines der beiden Teams seine Chancen nutzen. So blieb es beim 0:0 zwischen den Gemeindenachbarn, die noch gegen den Abstieg punkten müssen.

Dennoch waren beide Übungsleiter mit dem einen Zähler zufrieden. „Es war ein gerechtes Unentschieden“, bilanzierte Davaren-Spielertrainer Masen Mahmoud. „Ich kann mit dem Punkt gut leben.“ Das konnte auch TuS-Coach Andrea Balderi, der darüber hinaus noch die hohe Fairness beider Mannschaften betonte.

Die Harmonie an diesem Abend hatte sich vor der Partie angedeutet. Denn der Ascheplatz hatte unter Wasser gestanden. Damit die Partie nicht abgesagt werden musste, krempelten Spieler und Betreuer von Grün-Schwarz wie von Blau-Weiß die Ärmel hoch und halfen mit, das Wasser vom Spielfeld abzutragen.

Dass beide Trainer nach den folgenden 90 Minuten mit der Punkteteilung zufrieden waren, hing sicherlich auch mit dem Verlauf beider Halbzeiten zusammen. Die Davaren hätten sich nach den ersten 45 Minuten über einen Rückstand nicht beklagen können, die Ascheberger nach dem Schlusspfiff nicht über eine Niederlage.

In Halbzeit eins spielten die Gäste zwar flott mit, konnten sich aber keine Chancen herausspielen. Ganz anders der TuS: Lennart Heubrock (18.), Eike Schöpe (23.) und Benedikt Vester (28.) scheiterten an Davaren-Keeper Andreas Stilling, danach verfehlten Dominik Höhne (33.), Lars Heitbaum (42.) und Yannick Westhoff (43.) das Gehäuse.

Nach dem Seitenwechsel gaben die Davaren Gas, und Florian Zahlten – eigentlich Feldspieler –, der für den urlaubenden Stammkeeper Tobias Kofoth im Tor stand, durfte sich auszeichnen. Mit Bravour: In der 54. Minute hielt er „sensationell“ (Balderi) einen Schuss von Ercan Erkan von der Strafraumgrenze. Glück hatten die nun in die Defensive gedrängten Ascheberger, dass Freistöße von Anas Lotfi (79.) und Christopher Merten (85.) das Gehäuse verfehlten. Westhoff vergab die einzige Chance der Hausherren in der Schlussphase (80.).

TuS: Zahlten – Sandhowe (88. Roberg), Tüns, Schöpe, Heitbaum – Jücker, Sabe, Vester (57. Klüsener), Höhne (59. D. Heubrock) – L. Heubrock, Westhoff. Davaria: Stilling – Erkan, R. Atalan (37. Bruck), Merten – Mas. Mahmoud, J. Raed, Lotfi, Assad Pour – Ilgner, H. Atalan (72. Abdollah), Dirani (80. M. Raed). Tore: keine. Beste Spieler: Sabe, Zahlten / Stilling, Erkan, H. Atalan.

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