Mo., 26.08.2013

Drensteinfurter Renntag Walter gewinnt Kopf-an-Kopf-Rennen

Marko Jelen, Sieger des Gästefahrens, zeigte in Drensteinfurt eine starke Leistung.

Marko Jelen, Sieger des Gästefahrens, zeigte in Drensteinfurt eine starke Leistung. Foto: Frohne

Drensteinfurt - 

Besser hätte die 102. Auflage des Drensteinfurter Pferderennens nicht laufen können: Gutes Wetter und sportlich zum Teil hochklassige und hochspannende Rennen sorgten für ein rundum gelungenen Renntag mit vielen Favoritensiegen, aber auch manchen Überraschungen.

Von Timo Frohne

Gleich im zweiten Rennen des Tages bekamen die rund 6000 Zuschauer an der Rennbahn einen packenden Zweikampf um den Sieg zu sehen: Nachdem der Topfavorit „Feel the Rush“ von Dennis Spangenberg im letzten Bogen aufgaloppierte und ausschied, lieferten sich „Robino Bes“ und „ Luck Santana“ ein packendes Duell auf der Zielgeraden, das Bernd Schrödl mit „Robino Bes“ schließlich für sich entschied.

Im anschließenden Gästefahren für ehemalige Berufsfahrer ohne Lizenz gab es einen klaren Favoritensieg : Der Sieger im letzten Jahr, Marko Jelen, mit seinem Pferd „Adream Wish“ passierte auch in diesem Jahr mit überlegenen sieben Längen Vorsprung die Ziellinie als Erster. Viele der doch zahlreich erschienenen Rennsportfreunde fieberten bereits in den ersten Rennen mit und sorgten somit für einen guten Umsatz an den Wettkassen.

Auch beim Preis der Westfälischen Nachrichten gingen wieder viele „Zocker“ zufrieden zu den Wettkassen: Hier siegte der Favorit Sven Schraal mit „Award Frisia“ überlegen vor Manfred Walter mit „Josi Jane“ und „Son of Love“, gefahren von Heinrich Bramlage. Der Niederländer, in diesem Jahr zum ersten Mal auf der Drensteinfurter Grasbahn zu Gast, war nach seinem Sieg begeistert: „Es ist eine sehr schöne, aber auch schnelle Bahn. Ich wusste, dass ich hier gewinnen kann.“

Einen Rekordquote in der Geschichte des Drensteinfurter Rennvereins gab es im sechsten Tagesrennen: Für eine richtig getippte Dreierwette schütteten die Rennkassen 39 754 Euro aus. Für diesen „Überraschungssieg mit herausragender Quote“, so Rennmoderator Norbert Blum, sorgte der krasse Außenseiter „Bois Josselyn“ mit Wolfgang Musga im Sulky, der die frühzeitige Disqualifikation zweier führender Topfavoriten für sich nutzte.

Um 17.30 Uhr folgte dann der Höhepunkt des diesjährigen Rennjahres: Der höchstdotierte „Preis der Sparkasse Münsterland Ost“ als Wiederholung des Gästefahrens, diesmal mit Profis im Sulky, garantierte noch einmal Spannung: Alle Pferde waren schon einmal auf der Grasbahn unterwegs und waren mit dem Geläuf vertraut. Und so entwickelte sich auch ein extrem hochklassiges Rennen auf Augenhöhe.

Lange Zeit waren mehrere Pferde auf Augenhöhe, die Führungsposition wechselte ständig. Nach 2 100 Metern kam es zum Dreikampf auf der Ziellinie. Kopf an Kopf kämpften drei Fahrer um den Sieg, am Ende gewann Lokalmatador Manfred Walter mit „Wilson Boko“ das mit 3500 Euro dotierte Rennen.

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