Jahreshauptversammlung
Neuer erster Kassierer wird von Fortuna Walstedde noch gesucht

Walstedde -

Der Clubchef bleibt – ein neuer erster Kassierer wird noch gesucht. So lassen sich die wichtigsten Ergebnisse der Jahreshauptversammlung von Fortuna Walstedde prägnant zusammenfassen. Großer Dank wurde einem ausscheidenden Vorstandsmitglied zuteil.

Dienstag, 20.03.2018, 18:03 Uhr

Der Vorstand Fortuna Walsteddes mit (von links) Michael Knicker, Franziska Homann, Hermann Tiggemann, Clemens Kuhn, Carsten Stücke, Melanie Schoth, Udo Kerkmann und Robin Vinnenberg. Es fehlen Markus Holtmann, Beate Kosela, André Ahlemeier und Max Lepper.
Der Vorstand Fortuna Walsteddes mit (von links) Michael Knicker, Franziska Homann, Hermann Tiggemann, Clemens Kuhn, Carsten Stücke, Melanie Schoth, Udo Kerkmann und Robin Vinnenberg. Es fehlen Markus Holtmann, Beate Kosela, André Ahlemeier und Max Lepper. Foto: Sibe

Clemens Kuhn bleibt der erste Vorsitzende und Melanie Schoth die zweite Geschäftsführerin von Fortuna Walstedde. Das beschlossen die 110 anwesenden Mitglieder in der Festscheune des Hotels Volking während der Jahreshauptversammlung.

Kein Nachfolger wurde unterdessen für Alfred Berkemeier gefunden. Der langjährige Kassierer möchte aus eigenem Wunsch kürzer treten. „Alfred, du warst in den letzten zehn Jahren der Kassierer von Fortuna Walstedde und hast bis 2017 die Homepage als Webmaster betreut. Dabei hast du immer überragende Arbeit abgeliefert“, lobte Kuhn seinen scheidenden Mitstreiter. „Du hast Spuren im Verein hinterlassen.“

Da alle drei Kandidaten, die der Vorstand als potenzielle Nachfolger angesprochen hatte, abgesagt haben, übernehmen nun Geschäftsführer Hermann Tiggemann und der zweite Vorsitzende Michael Knicker kommissarisch die Aufgaben des Kassierers. Unterstützt werden sie von der zweiten Kassiererin Franziska Homann.

Eine Veränderung gab es auch in der Riege der Beisitzer: Während Udo Kerkmann und Markus Holtmann einstimmig wiedergewählt wurden, übernimmt Beate Kosela den Posten von ihrer Tochter Wiebke, die diese Aufgabe sechs Jahre lang ausfüllt hatte. Der Ältestenrat um Heinz Frie, Michael Gritsch und Martin Brinkötter wurde ebenfalls wiedergewählt. Bestätigt wurden die Abteilungsleiter Michael Zeisler (Tischtennis), Annette Schlüter (Tennis) und Heike Siebert (Radsport). Neuer Kassenprüfer ist Thorsten Ernst.

Ein anderes Thema war der neue Kunstrasenplatz, der Ende 2017 fertiggestellt wurde. Die Baugenehmigung sei, so Kuhn, am 26. Juni 2017 erteilt worden. Dem ersten Spatenstich Anfang August folgten die Fertigstellung Ende November und die offizielle Freigabe des Platzes Mitte Dezember. „Der erste Fortuna-Torschütze war Linus Pollmüller aus der E-Jugend“, erzählte der Vorsitzende.

Danach erläuterte er den Mitgliedern die Finanzierung des künstlichen Grüns: Die Fortunen hatten einen Eigenanteil von 23 Prozent – circa 125 000 Euro – zu bewältigen. Das tat der Sportverein mit monetären Mitteln und durch das Übernehmen verschiedener Aufgaben, wie etwa der Pflasterung rum um den Platz. „Der entscheidende Punkt ist, dass wir keinen Kredit aufnehmen mussten. Ich kenne keinen Verein, der so ein Projekt umgesetzt hat, ohne einen Kredit aufzunehmen. Das ist eine super Leistung, was wir hier geschafft haben“, bemerkte Kuhn.

Komplett fertig ist der Kunstrasenplatz allerdings noch nicht. Die Planierarbeiten rund um das künstliche Grün müssen noch erledigt werden. Zudem werden noch zwei Boule-Plätze zwischen dem Tennis-Court und dem Kunstrasen und eine Weitsprunganlage sowie ein Kugelstoßring entstehen.

Der erste Vorsitzende blickte auf die Sportwoche, das Fun-Sport-Camp, den Tannenbaumverkauf, den Geburtstagsfrühschoppen und das Kappenfest zurück. In Planung sei zudem ein Abteilungsvorstand in der Breitensport- sowie in der Fußballabteilung.

Auch die ergriffenen Präventivmaßnahmen zum Schutz der Kinder und Jugendlichen bei Fortuna gegen sexualisierte Gewalt fanden Erwähnung. So hat der 1038 Mitglieder starke Sportverein mit Udo Kerkmann und Wiebke Kosela inzwischen zwei Jugendschutzbeauftragte installiert, die unter anderem die Führungszeugnisse der Übungsleiter kontrollieren.

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