Fußball
Milte mischt die B-Liga auf

Milte -

Die Konkurrenz reibt sich verwundert die Augen, führt doch mit der DJK RW Milte eine Elf die Fußball-Kreisliga B1 an, die in der vergangenen Saison den drittletzten Platz belegte und dabei satte 136 Gegentore kassierte. „Damit hatten wir selbst nicht gerechnet“, gibt Miltes Trainer Volker Hoffmann gerne zu.

Freitag, 09.10.2015, 15:10 Uhr

Schwer zu halten ist Miltes Michael Sanders, der bereits sieben Treffer für den Spitzenreiter erzielte.
Schwer zu halten ist Miltes Michael Sanders, der bereits sieben Treffer für den Spitzenreiter erzielte. Foto: René Penno

Sieben Siege und ein Unentschieden bei 24:9 Toren weisen die Rot-Weißen als Spitzenreiter auf, der Tabellenzweite aus Sendenhorst liegt bereits vier Punkte zurück. „Das hört sich schön an und sieht in der Tabelle auch gut aus, von solch einem Start hatte vor Saisonbeginn niemand von uns geträumt. Doch wir wissen auch, dass sich die Lage ganz schnell ändern kann, dass es auch mal schlechter laufen wird. Schließlich haben wir noch nicht gegen die fünf Teams gespielt, die direkt hinter uns liegen“, gibt Miltes Übungsleiter zu bedenken.

Dass es in dieser Saison besser laufen würde als in der vorherigen, war Hoffmann nach der Vorbereitung klar: „Im Vorjahr hatten wir ein katastrophales Verletzungspech, vor allem in der Hinrunde, als wir nur drei Punkte holten. In dieser Saison sind wir bisher weitgehend von Verletzungen verschont geblieben, sieht man vom Handbruch ab, den sich Lennart Schmitz im letzten Spiel zuzog. Zudem haben wir uns mit eigenen Junioren und drei externen Neuen gut verstärkt.“ Abwehrspieler Schmitz und Offensivakteur Lars Wortmann kamen vor Saisonbeginn von den A-Junioren der Warendorfer SU nach Milte, Torhüter Tristan Lerchner von der Warendorfer Reserve, alle haben gut eingeschlagen.

„Die Jungs gehen nach dem guten Start mit breiter Brust auf den Platz, die Euphorie ist groß. Wir wollen auch so lange wie möglich da oben bleiben, haben aber keinerlei Druck. Wir wissen auch, dass wir bei unseren Siegen nie geglänzt und dreimal mit nur einem Tor Unterschied gewonnen haben. Immerhin haben wir schon mehrfach einen Rückstand aufgeholt, was für die gute Moral der Truppe spricht. Wir sind eine echte Gemeinschaft, in der einer für den anderen kämpft. Das ist unsere große Stärke in Milte, wo es nichts zu verdienen gibt“, ergänzt Hoffmann.

Am Wochenende hat der Spitzenreiter frei, denn das Spiel gegen die Freckenhorster Reserve, die nach vier Siegen in Folge auf Rang vier kletterte, findet erst am Dienstag um 19.30 Uhr in Milte statt. „Ein echtes Spitzenspiel, auf das wir uns freuen. Die Tagesform dürfte den Ausschlag geben“, schätzt Miltes Trainer.

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