Fußball: Blick auf Bezirksliga 7 und Kreisliga A1
Warendorfer SU, SC Hoetmar und SC Füchtorf weiter unter Druck

Kreis Warendorf -

Das abstiegsbedrohte Trio aus Warendorf, Füchtorf und Hoetmar blieb am 24. Spieltag ohne Sieg und muss sich weiterhin ernsthafte Sorgen um den Verbleib der Klasse machen.

Montag, 16.04.2018, 17:04 Uhr

Lars Brechler und sein TuS Freckenhorst zeigten beim 1:2 gegen die Grün-Weißen aus Lohauserholz eine schwache Vorstellung.
Lars Brechler und sein TuS Freckenhorst zeigten beim 1:2 gegen die Grün-Weißen aus Lohauserholz eine schwache Vorstellung. Foto: Dirk Böckmann

Geprägt wurde der Sonntag vom Schlager auf Schalke, das die heimischen Teams jede Menge Fans kostete. So kamen zum Derby nach Füchtorf nur knapp 150, zum Derby nach Hoetmar gerade mal 50 Zuschauer. Im Ruhrgebiet waren bekanntlich Hunderte von Amateurspielen verlegt worden. „Die Sonntagspartien in der Bundesliga, gerade wenn Dortmund oder Schalke spielen, sind für uns eine Katastrophe“, ärgerte sich Sassenbergs Fußball-Chef Antonius Laumann.

1:4 schnell abhaken

Auch beim Gastspiel der WSU in Westönnen war nicht viel los. Die Warendorfer müssen das 1:4 ganz schnell abhaken und sich auf den kommenden Donnerstag konzentrieren, wenn das Nachholspiel beim Kellerkollegen in Hultrop ansteht. Das einzig Positive des Sonntags war die Tatsache, dass auch die übrigen Teams in der Abstiegszone sieglos blieben.

Der TuS Freckenhorst legte eine ganz schwache Vorstellung hin und unterlag daheim dem harmlosen TuS Germania Lohauserholz mit 1:2. Auch, weil Gäste-Keeper Marcel Klemmer einen Sahnetag erwischt hatte. „Wir sind derzeit einfach nicht in Form, solch ein Spiel darf man nicht verlieren“, nannte TuS-Trainer Andreas Strump einen weiteren Grund für die Schlappe seines enttäuschenden Bezirksligisten.

Füchtorf hinten zu schwach

Eine Liga tiefer war auch Füchtorfs Coach Jürgen Gessat angefressen. „So einfach darf man dem Gegner das Toreschießen einfach nicht machen“, stöhnte er nach dem Heim-3:6 gegen den VfL Sassenberg. Die Füchtorfer haben jetzt genau wie Hoetmar 20 Punkte auf dem Konto, aber zwei Spiele mehr ausgetragen. „Wir müssen mit dem 1:1 gegen Everswinkel zufrieden sein“, resümierte Hoetmars Coach Dennis Averhage. Schließlich hatte der Gast mehr Spielanteile und Chancen.

Hofene übernimmt Füchtorf

Der SC Füchtorf verpflichtete als Nachfolger von Jürgen Gessat den 52-jährigen Friddy Hofene. Der Inhaber der B-Lizenz pausierte jetzt zwei Jahre lang, nachdem er zuvor GW Westkirchen, den TSV Ostenfelde, den SC Hoetmar, BW Beelen und zuletzt den FC Greffen trainiert hatte.

Anzeige
Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5666161?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F57552%2F
Münster feiert sich als Friedensstadt
Das Gemälde des Kardinals Richelieu (l.), gemalt von Bernhard Bröker, sollte eigentlich 1948 in der „Reichsausstellung“ der Nationalsozialisten in Münster hängen. Diese wurde jedoch nie eröffnet, wie die Ausstellung „Ein Grund zum Feiern?“ im Stadtmuseum zeigt.
Nachrichten-Ticker