So., 08.01.2017

29. Fußball-HKM in Warendorf TuS war mal wieder dran

Da ist die Freude groß: Die Gelb-Schwarzen aus Freckenhorst holten sich zum sechsten Mal den Titel des Hallenkreismeisters.

Da ist die Freude groß: Die Gelb-Schwarzen aus Freckenhorst holten sich zum sechsten Mal den Titel des Hallenkreismeisters. Foto: René Penno

Warendorf - 

Riesenjubel beim TuS Freckenhorst: Der Gastgeber steigerte sich von Spiel zu Spiel und gewann die 29. Auflage der Volksbank-HKM durch einen 3:1-Endspielsieg über den starken SV Drensteinfurt.

Von Wolfgang Schulz

„Wir waren mal wieder dran“, spielte TuS-Trainer Andreas Strump darauf an, dass sein Team in den vergangenen vier Jahren jedes Mal im Endspiel gestanden, aber nur eines gewonnen hatte. Diesmal war es also wieder soweit, obwohl es in der Vorrunde nicht danach ausgesehen hatte.

Auch in der Endrunde taten sich die Schwarz-Gelben mit zwei Siegen und einer Niederlage schwer, doch dann gaben sie Gas: Im Halbfinale fegten sie die SG Telgte mit 7:3 aus der Halle, ehe sie im Finale den SV Drensteinfurt dank eines 2:0-Blitzstarts besiegten. Das Tor des Tages erzielte dabei TuS-Keeper Sebastian Neukötter , der einen Ausflug bis in die Mitte der gegnerischen Hälfte machte und mit einem abgefälschten Schuss das wichtige 2:0 markierte.

Den ersten Treffer hatte kurz zuvor Kevin Kortenjann erzielt. Der Anschlusstreffer von Max Schulze-Geisthövel kurz nach der Pause sorgte für Spannung, ehe Marius Gohl mit dem dritten TuS-Treffer in der Schlussminute alles klar machte.

RE-LIVE

Liveticker: 29. Fußball-HKM in Warendorf

 

Fotostrecke: Fußball-HKM, Finaltag

 

„Das haben sich die Jungs auf Grund unserer Steigerung verdient. In der Vorrunde haben wir schlecht gespielt, vor allem verteidigt. Doch heute sind wir wacher und aggressiver zu Werke gegangen, gerade gegen Drensteinfurt haben wir hinten so gut wie nichts zugelassen“, lobte Strump seine Mannen.

Genauso sah es auch sein Drensteinfurter Kollege Ivo Kolobaric: „Wir haben ein tolles Turnier gespielt, doch im Finale war der TuS einfach besser und hat verdient gewonnen.“

Obwohl es im Turnierverlauf an allen Tagen viele knappe Spiele gegeben hatte, verliefen ausgerechnet die beiden Halbfinals sehr glatt und ohne Spannung. Im ersten schoss der TuS eine schnelle 3:0-Führung gegen Telgte heraus und siegte mit 7:3. „Wir haben ein gutes Turnier gespielt, ins Halbfinale zu kommen war okay. Die glatte Niederlage hat mich dann aber doch geärgert“, gab Telgtes Coach Jan Lauhoff zu.

Das zweite Spiel verlief zumindest bis zur Pause ausgeglichen, dann vergab Sassenberg einige dicke Chancen und musste Drensteinfurt schließlich bis auf 6:3 davonziehen lassen. „Ich bin zufrieden mit meiner Mannschaft, die über weite Strecken tolle Leistungen geboten hat. Im Halbfinale war Drensteinfurt dann einfach einen Tick cleverer als wir“, lautete das Fazit von Sassenbergs Stefan Brinkmann.

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