So., 27.11.2016

Fußball | Bezirksliga 11: FC Epe - Spvgg Erkenschwick 2 „Da ist noch Luft nach oben“

Im Vorwärtsgang: Der FC Epe traf zweimal. Das reichte, auch dank der beherzten Abwehrleistung.

Im Vorwärtsgang: Der FC Epe traf zweimal. Das reichte, auch dank der beherzten Abwehrleistung. Foto: Eckrath

Epe - 

Vielleicht etwas glücklich, doch keinesfalls unverdient besiegte der FC Epe im letzten Spiel der Hinrunde die Zweitvertretung der Spvgg. Erkenschwick mit 2:1 (1:0). Gleich zu Beginn des Spiels wurde klar, dass beide Mannschaften auf Sieg spielen würden.

Von Nadine Eckrath

Denn durch ein frühes Tor in der achten Minute gelang der Mannschaft aus den Bülten überraschend die frühe Führung. Felix Wobbe spielte seine Schnelligkeit aus, war eindeutig zu flink für seinen Gegenspieler und schob nach einem perfekten Pass aus dem Mittelfeld den Ball zum 1:0 ein. Danach tat sich die Mannschaft von Spielertrainer Jeroen van der Veen schwer damit, die Angriffe sauber durchzuspielen und weiter Druck zu machen.

Da war es gut, dass die Abwehr an diesem Tag sicherer stand als in den Spielen zuvor. Immer wieder klärten Niklas Baumann und seine Vordermänner, bevor es wirklich brenzlig wurde. So erspielte sich der Gegner zwar einige Ecken, wirklich Zählbares sprang für die Gäste dabei aber nicht heraus.

Immer etwas zu weit weg vom Gegner

Ganz zufrieden war van der Veen mit der Abwehrleistung trotzdem nicht: „Wir waren nach der ersten halben Stunde immer etwas zu weit von den Gegenspielern entfernt, da ist in unserer Abwehrarbeit noch Luft nach oben.“ So musste Niklas Baumann, der an diesem Nachmittag eine gute Figur im Tor der Eperaner machte, einige Male eingreifen.

Obwohl sich Erkenschwick in der zweiten Halbzeit keine echten Torchance erspielte, gelangte der Ball in der 72. Minute irgendwie vor den Füßen von Marvin Gatberg, der völlig überraschend zum 1:1 ausglich.

Die beste Szene: Epes Antwort nach dem 1:1

Die Gastgeber zeigten Moral und reagierten prompt. So sah auch van der Veen den Angriff seiner Spieler direkt im Anschluss an das Gegentor als beste Aktion seiner Mannschaft an diesem Nachmittag. „In dieser Situation spielen wir wirklich Fußball“, ist der Coach mit der Antwort seiner Spieler auf den Ausgleich mehr als zufrieden. Mit kurzen präzisen Pässen hebelte der FCE das gegnerische Mittelfeld gekonnt aus. Der zuvor eingewechselte Henry Rivas Lobon umdribbelte im Strafraum den gegnerischen Torwart und rettete in der 73. Minute mit seinem Treffer zum 2:1 den Sieg.

Danach verteidigten die Blau-Weißen mit Mann und Maus. „Die stehen mit elf Mann hinten drin“, stellte Oliver Gallert, Trainer der Spielvereinigung, folgerichtig und leicht frustriert fest. Denn für die Zweitvertretung aus Erkenschwick gab es bis zum Abpfiff kein Durchkommen mehr.

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