Fr., 21.04.2017

Fußball: Landesliga SVB will Befreiungsschlag landen

Kevin Behn stand in Wettringen in der Burgsteinfurter Startformation. Auch im Punktspiel gegen den VfL Senden am Sonntag hat der Angreifer gute Chancen, von Beginn an dabei zu sein.

Kevin Behn stand in Wettringen in der Burgsteinfurter Startformation. Auch im Punktspiel gegen den VfL Senden am Sonntag hat der Angreifer gute Chancen, von Beginn an dabei zu sein. Foto: Thomas Strack

Burgsteinfurt - 

Nutzt der SV Burgsteinfurt den Rückenwind aus den Auswärtssiegen bei Münster 08 und Vorwärts Wettringen, um im Heimspiel gegen den VfL Senden den erhofften Befreiungsschlag zu landen? Eine Antwort auf diese Frage gibt es am Sonntag ab 15 Uhr im VB-Bank Stadion.

Von Heiner Gerull

Das Pokal-Intermezzo, das dem SV Burgsteinfurt am Donnerstag den Einzug ins Finale auf Kreisebene beschert hatte, ist abgehakt. Schon einen Tag später machte Trainer Christof Klein-Reesink deutlich, dass die Landesliga das Kerngeschäft ist, womit man sich beschäftigt. „Den Pokalsieg nehmen wir gerne mit. Aber in der Liga hat sich dadurch nichts verändert für uns. Wir sind immer noch Drittletzter." Doch mit einem Heimsieg gegen den VfL Senden könnten die Stemmerter am Sonntag (Anstoß 15 Uhr) die Abstiegszone verlassen. Es wäre der erhoffte Befreiungsschlag.

Die nachhaltigste Erkenntnis, die das Pokalspiel geliefert hatte, dürfte gewesen sein, dass die Gelb-Roten auf den Ausfall selbst der kompletten Abwehrkette reagieren können. Mit einem Thomas Artmann als Abwehrchef etwa und einem Lucas Bahlmann an seiner Seite – die ja sonst eher den Auftrag haben, das Spiel nach vorne zu befeuern.

Doch Klein-Reesink ist nicht so naiv, den Auftritt in Wettringen als Maßstab für den Alltag in der Landesliga zu nehmen. „Mit Senden kommt ein ganz anderes Kaliber auf uns zu. Die haben richtig Qualität, da müssen wir uns deutlich steigern“, erläutert der SVB-Trainer.

Immerhin hat sich auch in Wettringen gezeigt, dass sich die Gelb-Roten auf gutem Weg befinden, den zuletzt erkennbaren Aufwärtstrend zu stabilisieren. „Unsere Tendenz geht in eine deutliche andere Richtung als in der Hinserie.“ Diese Feststellung bezieht sich auf sämtliche Mannschaftsteile. Wobei sich in der Abwehr am Sonntag ganz sicher personelle Veränderungen ergeben werden. Denn mit Fabian Erber, Marius Heckmann und Jens Hauptmeier kehren gleich drei Akteure zurück, die in der Innenverteidigung eingesetzt werden könnten. Ob auch Max Moor (Hämatom am Wadenbein) wieder dabei ist, entscheidet sich wohl erst am Sonntag.

Alternativen bieten sich auch im Angriff. In Wettringen kamen Kevin Behn und Alexander Hollermann zum Einsatz. Armin Omerovic dagegen wurde später eingewechselt. „Seine Qualität werden wir sicher noch benötigen.“ Klein-Reesink will den Angreifer nach verletzungsbedingter Pause langsam wieder an den Kader heranführen. Auch aus diesem Grund brachte er Omerovic erst in der zweiten Halbzeit.

Keine guten Erinnerungen verbinden die Stemmerter mit dem Hinspiel. An jenem 16. Oktober egalisierten sie zweimal einen Rückstand, kassierten aber in der 80. Minute noch das 2:3. Am Sonntag soll es anders laufen.

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