Di., 14.11.2017

Fußball: Landesliga 4 Nun kommen „Los Wochos“

Es waren wohl gleich mehrere Steine, die Trainer Christoph Klein-Reesink (hier in fester Umarmung mit Lars Kormann) nach dem Sieg gegen den SV Herbern vom Herzen gefallen sind. Rolf Tschorn (kl. Bild), der Vorsitzende des SV Burgsteinfurt, sprach von gelöster Stimmung am Abend.

Es waren wohl gleich mehrere Steine, die Trainer Christoph Klein-Reesink (hier in fester Umarmung mit Lars Kormann) nach dem Sieg gegen den SV Herbern vom Herzen gefallen sind. Rolf Tschorn (kl. Bild), der Vorsitzende des SV Burgsteinfurt, sprach von gelöster Stimmung am Abend. Foto: Jan Gudorf

Burgsteinfurt - 

Wochenlang gönnte der SV Burgsteinfurt seinen Publikum auf eigenem Platz keinen Sieg – unfreiwillig natürlich. Oft fehlten nur Kleinigkeiten bis zum Dreier, so gegen Borken oder Werne. Gegen den SV Herbern hat es nun endlich geklappt. Das freute auch den Vorsitzenden des Vereins.

Von Günter Saborowski

Im siebten Spiel auf eigenem Platz hat der SV Burgsteinfurt am Sonntag mit 2:1 gegen den Tabellenfünften SV Herbern endlich seinen ersten Heimerfolg in der Spielzeit 2017/18 feiern können. Eine Art Befreiungsschlag für die angeschlagene SVB-Seele, auch wenn der SV Herbern erwiesenermaßen auswärts eher zu den „Graupen“ der Liga gehört und in dieser Tabelle mit nur einem einzigen Sieg Vorletzter ist. Durch das 2:1 gegen Herbern hat die Mannschaft von Trainer Christoph Klein-Reesink den Anschluss an die über ihm rangierenden Mannschaften halten können. Der Abstand zu Westfalia Gemen und Viktoria Heiden beträgt nur zwei beziehungsweise drei Punkte. Die WN sprachen mit Rolf Tschorn, dem Vorsitzenden des SV Burgsteinfurt, über diesen Sieg.

Herr Tschorn, wie wichtig war dieser Sieg für die angeschlagene Seele des SV Burgsteinfurt?

Rolf Tschorn: Es war gehörig Druck vorhanden, auch neben dem Platz. Man wird ja von vielen Leuten angesprochen und kaum einer hatte uns diesen Sieg gegen Herbern zugetraut. Immerhin standen ja neun Spieler auf der Verletztenliste.

Also war das 2:1 ein regelrechter Befreiungsschlag?

Tschorn: Ja, das kann man sagen. In alle Richtungen, auch für die Mannschaft.

Haben Sie vor dem Spiel große Verunsicherung bei der Mannschaft gespürt?

Tschorn: Auf jeden Fall. Wir hatten ja sehr viele Spiele, da waren wir auf dem gleichen Niveau wie der Gegner, aber immer gingen die gegen uns aus. Oft fehlten ja nur Kleinigkeiten. Aber das setzt sich in den Köpfen der Spieler fest. In den entscheidenden Momenten fehlt ihnen dann das Selbstvertrauen.

Der nächste Gegner am kommenden Sonntag ist Coesfeld. Ein Kellerduell, Letzter gegen Vorletzter.

Tschorn: Insofern kam dieser Sieg genau zum richtigen Zeitpunkt; denn jetzt kommen für uns die Spiele, die vielleicht schon über den Klassenerhalt entscheiden. Am Sonntag spielen wir in Coesfeld, dann gegen Gemen und danach in Heiden. Alles Mannschaften von unten. Wenn wir in diesen Begegnungen Punkte mitnehmen können, sieht es für uns schon wesentlich besser aus.

Ist damit zu rechnen, dass die Liste der verletzten Spieler dann wieder ein wenig kürzer wird?

Tschorn: Nein, das sind alles Verletzungen, die langfristig sind. Das kann noch Wochen dauern.

Es wurde am Sonntag nach dem Spiel sicherlich noch nicht gefeiert, aber ein Glas Wein haben Sie doch bestimmt auf den Sieg getrunken?

Tschorn: Sagen wir mal so: Die Stimmung war auf jeden Fall sehr viel gelöster an diesem Abend.

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