Fußball: Kreisliga A
Mentalcoach soll den SV Mauritz motivieren und Beine machen

Münster -

Gute Nachricht bei Wacker Mecklenbeck. Denn Niklas Aßelmann hat die Operation nach seinem Sehnenriss im Knie gut überstanden. Positive Stimmung auch bei der Borussia, die weiter auf Kurs ist. Derweil greift der SV Mauritz im Abstiegskampf in die Trickkiste.

Montag, 16.04.2018, 17:04 Uhr

Mit neuem Schwung in den Abstiegskampf: Niklas Heinrich (l.) und der SV Mauritz setzen im Kampf um den Klassenerhalt auf einen Dreier am Donnerstag gegen die Warendorfer SU II sowie auf die Wirkung eines Motivationstrainers.
Mit neuem Schwung in den Abstiegskampf: Niklas Heinrich (l.) und der SV Mauritz setzen im Kampf um den Klassenerhalt auf einen Dreier am Donnerstag gegen die Warendorfer SU II sowie auf die Wirkung eines Motivationstrainers. Foto: Lars Johann-Krone

Der SV Mauritz in der A 1 sowie der BSV Roxel in der A 2 bleiben die Sorgenkinder in der Fußball-Kreisliga. Immerhin die beiden einzigen. Allein Borussia Münster in der A 1 ist wohl das verbliebene Team, das bei der Titelvergabe noch ein Wörtchen mitreden kann. Denn Wacker Mecklenbeck kassierte in der A 2 einen nicht unbedingt eingeplanten Dämpfer.

Allerdings geriet der beim 1:2 gegen GW Albersloh zur Nebensache. Die schwere Knieverletzung von Niklas Aßelmann überschattete die sechste Saisonniederlage der Veilchen. Bei einem unglücklichen Zusammenprall mit dem Gäste-Keeper zog sich Aßelmann zehn Minuten vor der Pause einen Abriss der Patellasehne zu, wurde am Sonntag bereits operiert. „Er hat mir schon geschrieben, dass der Eingriff gut verlaufen ist. Das ist eine gute Nachricht. Und Niklas hat schon angekündigt, dass er wiederkommen wird“, berichtete Trainer Swen Lewandowski am Tag nach der Verletzung. Sie sorgte auch für eine lange Unterbrechung der Partie.

Lewandowski spekuliert weiter auf ein Finale

Versprach die Neuansetzung der Begegnung beim TuS Hiltrup II (ursprünglich 0:2) die Tage zuvor einen Bonus, um sogar an die Spitze der Staffel zu klettern, ist ein Sieg im Wiederholungsspiel nun ein Muss, um im Titelrennen nachhaltig eingreifen zu können. „Das große Finale mit den Spielen gegen Rinkerode und Bösensell kommt ja noch. Es wird aber nur ein Finale, wenn wir uns nun keine Ausrutscher mehr leisten“, blickte Lewandowski am Tag nach dem Spiel wieder nach vorn. Aufgesteckt wird nicht.

Bauer hofft auf Endspiel für Borussia

Nicht locker lässt derweil in der Parallelstaffel Borussia Münster. Mit vier Punkten Rückstand auf die SG Telgte liegt Borussia in Lauerstellung. „Wir bleiben dran. Das sorgt bei uns auch für gute Stimmung“, erlaubt Trainer Yannick Bauer einen Einblick ins Innenleben. Dass sein Team zudem einen personellen Engpass unbeschadet überstand (Bauer: „Das hat man den Ergebnissen nicht angesehen“) steigert die gute Laune. Zudem hat Borussia noch einen Joker im Trikotärmel. Zwar wartet am 29. April zunächst das schwere Heimspiel gegen GW Gelmer, am 30. und letzten Spieltag gastiert aber auch noch die SG Telgte beim Liga-Zweiten. Ein Endspiel ist nicht ausgeschlossen. „Das hoffen alle. Allerdings sind die Aufgabe bis dahin auch nicht ohne“, gesteht Bauer. Nicht verborgen geblieben ist aber auch ihm, dass es beim Tabellenführer nicht rund läuft. Am Sonntag mühte sich die Elf des ehemaligen Wacker-Coaches Mario Zohlen zu einem 1:0 über Eintracht Münster. In Westbevern stolperte der Titelaspirant unlängst beim 3:5, kam beim Schlusslicht GW Westkirchen nicht über ein 2:2 hinaus.

Psychospielchen vor dem Nachholspiel

Mehr erreichte am Sonntag aber auch der SV Mauritz auf eigenem Platz nicht gegen den Tabellenletzten, verpasste zwei wertvolle Zähler im Kampf um den Klassenerhalt, bleibt Vorletzter. Zumindest bis Donnerstag. Dann winkt im Nachholspiel gegen die Warendorfer SU II (19.30 Uhr) die nächste Chance, die Abstiegsränge zu verlassen. „Wir befinden uns in keiner hoffnungslosen Lage, aber in einer bedrohlichen. Daher müssen wir gewinnen“, räumt Christopher Dunkel-Steinhoff ein. Trainer und Team bedienen sich im Abstiegskampf externer Hilfe. Am Dienstag soll Motivations- und Mentaltrainer Frank Pudel aus Saerbeck für frischen Wind sorgen. Auch um nach dem Nachholspiel durchzuatmen. So wie der BSV Roxel II nach dem 3:1-Erfolg in Davensberg.

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