Fußball: 3. Liga
Vorfreude auf Darmstadt und Lautern? Mögliche Preußen-Gegner im Blick

Münster -

Die Spielzeiten in den drei höchsten deutschen Klassen neigt sich dem Ende entgegen. Während in der 3. Liga die Auf- und Abstiegsfragen geklärt scheinen, tobt im Bundesliga-Unterhaus ein erbitterter Kampf um den Klassenerhalt. Und der SC Preußen schaut genau hin, wer das nächste Saison kommen könnte.

Dienstag, 17.04.2018, 18:04 Uhr

Wiedersehen mit Darmstadt? 2014 trafen Simon Scherder (rechts) und Aytac Sulu in der 3. Liga bereits aufeinander
Wiedersehen mit Darmstadt? 2014 trafen Simon Scherder (rechts) und Aytac Sulu in der 3. Liga bereits aufeinander. Foto: Jürgen Peperhowe

Der Klassenerhalt des SC Preußen Münster ist in trockenen Tüchern. Sowieso sind in der 3. Liga die meisten Entscheidungen – gefühlt zumindest – gefallen. Kaum vorstellbar, dass sich der SC Paderborn und der 1. FC Magdeburg den Zweitliga-Aufstieg aus der Hand nehmen lassen. Der SV Wehen Wiesbaden und der Karlsruher SC sind die letzten ernsthaften Bewerber um den dritten Rang für die Zweitliga-Relegation. Auch Platz vier, der zur Teilnahme am DFB-Pokal berechtigt, scheint damit vergeben. Absteigen werden der Chemnitzer FC, Werder Bremen II und RW Erfurt – außer den einen oder anderen Drittligisten trifft noch die Nichterteilung der Lizenz.

Der SC Preußen rechnet mit der Lizenzerteilung durch den DFB, der Etat für 2018/19 wurde auf rund 6,5 Millionen Euro taxiert, rund 4,2 Millionen Euro kommen dabei aus Sponsorenerlösen, knapp 20 Prozent des Etats decken die Zuschauereinnahmen mit einem kalkulierten Schnitt von 7100. Zudem kassiert jeder Drittligist knapp 1,2 Millionen Euro aus dem TV-Vertrag. Auf wen, ausgenommen die aktuelle Konkurrenz, könnten die Preußen neu treffen:►  2. Bundesliga: Die beiden Ex-Erstligisten Darmstadt 98 und 1. FC Kaiserslautern können kaum noch den Ligaerhalt schafften. Für den Relegationsrang, der zu zwei Entscheidungsspielen um den Zweitligaplatz gegen den Dritten der 3. Liga berechtigt, kommt mehr als die halbe Liga infrage. Darunter sind Vereine wie der MSV Duisburg, FC St. Pauli, Dynamo Dresden oder auch noch Eintracht Braunschweig.

Aus den fünf Regionalligen werden in den Aufstiegsspielen drei Aufsteiger zur 3. Liga ermittelt. Aus der Staffel Südwest sind dabei Meister und Vizemeister startberechtigt. Wie sieht des in den Regionalligen aktuell aus?►  Regionalliga West: In der NRW-Staffel fällt die Entscheidung zwischen dem KFC Uerdingen und Viktoria Köln. Leichter Vorteil für den KFC, der zwei Spiele mehr ausgetragen hat und nun auch sechs Pluspunkte Vorsprung besitzt.►  Regionalliga Nordost: Alles klar für Energie Cottbus und den ehemalige Osnabrücker Coach Claus-Dieter Wollitz. Sechs Spiele noch, 20 Zähler Vorsprung auf BFC Dynamo. Läuft.►  Regionalliga Bayern: 1860 München hat elf Zähler Vorsprung auf Bayern München II bei noch sechs Partien. Das wird für die „Löwen“ reichen.►  Regionalliga Südwest: Der 1. FC Saarbrücken dürfte durch sein, aber Waldhof Mannheim, Kickers Offenbach und SC Freiburg II streiten um den zweiten Platz für die Südwest-Staffel in der Aufstiegs-Relegation.►  Regionalliga Nord: Zwei Erstliga-Abstiegskandidaten haben mit ihren Reserveteams noch Aufstiegschancen: Der Hamburger SV II und VfL Wolfsburg II. Allerdings kann SC Weiche Flensburg 06 mit einem Sieg im Nachholspiel die Tabellenspitze übernehmen.►  Drittliga-Relegation: Der Nord-Meister trifft auf Cottbus. Der West-Meister (Uerdingen oder Köln) sowie Bayerns Vertreter (1860) müssen sich mit den Südwest-Teams auseinandersetzen. Die genauen Paarungen werden separat ausgelost, wenn im Südwesten die Platzierungen feststehen.

Anzeige
Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5668545?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F192%2F
250-Kilo-Bombe am Abend entschärft
Rund 900 Bewohner im Umkreis der Dreifaltigkeitsschule mussten am Montagabend ihre Wohnungen für die Dauer der Bomben­entschärfung räumen.
Nachrichten-Ticker