Fr., 27.01.2017

Ein Grieche kommt zur Eule Bewegte Zeiten

Die Luftfahrtvereinigung Greven  mit ihrem Vorsitzenden Thorsten Tacke (rechts) und seinem Stellvertreter Hans-Jürgen Scholte (links) freuen sich über den neuen Pächter Spiridion Katsavaris (Mitte)

Die Luftfahrtvereinigung Greven  mit ihrem Vorsitzenden Thorsten Tacke (rechts) und seinem Stellvertreter Hans-Jürgen Scholte (links) freuen sich über den neuen Pächter Spiridion Katsavaris (Mitte). Foto: Ulrich Schaper

Greven - 

Das Clubheim der Luftfahrtvereinigung Greven ist gründlich saniert worden – und hat einen neuen Pächter: Ein Grieche übernimmt die „Eule“.

Von Ulrich Schaper

Eine Eule nach Athen zu tragen ist ja eine Redensart, die eine einigermaßen überflüssige Tätigkeit beschreibt. Nun hatten Thorsten Tacke , Vorsitzender der Luftfahrtvereinigung Greven und sein Stellvertreter Hans-Jürgen Scholte , ähnliches gar nicht vor, immerhin handelt es sich bei ihrer „Eule“ um die beliebte Club-Restauration in den Vereins-Räumlichkeiten nahe des FMO.

Wie während eines Pressegespräches öffentlich bekannt gegeben wurde, haben die beiden das Gegenteil vollbracht, sie haben die (beziehungsweise einen ) Griechen zur Eule getragen. Spiridion Katsavaris ist neuer Pächter der Eule und bietet unter dem Namen „Ikaros“ neben griechischen Spezialitäten, gutbürgerliche Küche, einen Mittagstisch und Kuchen aus der Region an. „Unser Clubhaus ist im Sommer immer ein beliebtes Ausflugsziel“, erklärt Tacke, der sich zufrieden zeigte mit der Neubesetzung der Gaststätte.

Ohnehin ist viel passiert auf dem Gelände an der Hüttruper Straße – das Clubheim hat neue sanitäre Anlagen bekommen (Scholte: die alten waren nach mehr als einem Vierteljahrhundert am Ende), der Küchenbereich wurde runderneuert, in Sachen Wärme und Beleuchtung ist das Clubheim auf den neuesten Stand gebracht und zu guter Letzt ist auch das Dach generalüberholt. Im Außenbereich wurde eine großzügige neue Parkfläche angelegt und ein Aussichtshügel modelliert, auf dem die Gäste den startenden und landenden Fliegern zusehen können.

„Es ist hier unglaublich viel in Eigenleistung passiert – wofür ich allen Mitgliedern danken muss“, sagt Tacke, der nicht verhehlt, dass es auch großzügige Spenden gegeben hat. „Ohne die wäre das alles überhaupt nicht realisierbar gewesen.“

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