Di., 27.06.2017

Triathlon: Saerbeck Feuchtes Vergnügen

Das wird wieder eine nasse Angelegenheit, wenn die Athleten am Sonntag in die Fluten springen. Bereits zum 35. Mal findet in Saerbeck der traditionelle Triathlon statt. Auch auf der Radstrecke sind spektakuläre Szenen zu erwarten.

Das wird wieder eine nasse Angelegenheit, wenn die Athleten am Sonntag in die Fluten springen. Bereits zum 35. Mal findet in Saerbeck der traditionelle Triathlon statt. Auch auf der Radstrecke sind spektakuläre Szenen zu erwarten. Foto: Alfred Riese

Saerbeck - 

Bereits zum 35. Mal findet am kommenden Sonntag der Triathlon in Saerbeck statt. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Von Alfred Riese

Zum 35. Mal lockt der Triathlon des Vereins „Wasser+Freizeit“ am Sonntag, 2. Juli, an den Badesee in Saerbeck und auf die Rad- und Laufstrecken rund um das Dorf. Anmeldungen für die Volks- und die Kurz- oder olympische Distanz sind weiter bis eine halbe Stunde vor den Starts möglich.

Den oft gelobten familiären Charakter mit guter Balance zwischen Breiten- und Spitzensport hat sich der Saerbecker Triathlon erhalten, seitdem er vor 34 Jahren zusammen mit den Veranstaltungen in Riesenbeck und Kulmbach den Startschuss für den Dreikampf- Boom in Deutschland gab. Bei „familiär“ und „Balance“ ist sich Ralf Pander, Vorsitzender von „Wasser+Freizeit“, sicher; und damit, dass der Triathlon seines Vereins in Saerbeck einer der ältesten in ganz Deutschland ist, eigentlich auch.

„Familiär“ heißt für Pander in diesem Jahr bis zu 800 Starter, darunter 290 Verbandsathleten aus ganz NRW, die in der Landes- und Oberliga oder bei den Masters ab 45 Jahren antreten. „Für dieses Wochenende ist Saerbeck das Zentrum des Triathlonsports in Nordrhein-Westfalen“, sagt der W+F-Vorsitzende nicht ohne Stolz. Dabei setzt er auch auf das, was er als typisch für diesen Triathlon ausgemacht hat: eine hohe Zahl von späten Anmeldern in der offenen Klasse für die Volksdistanz (600 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, fünf Kilometer Laufen) und die olympische Kurzdistanz (1,4 Kilometer Schwimmen, 38 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen).

Man wartet die Wettervorhersage ab, bevor man sich mit der Familie zum idyllischen Startpunkt am Badesee aufmacht.

Was den Saerbecker Triathlon seit Jahrzehnten zum Saerbecker Triathlon macht, sind die Saerbecker, die helfen. 200 Engagierte zählt Ralf Pander dieses Jahr. Ein Gutteil kommt aus dem Dorf: das DRK mit seinen Sanitätern, die Freiwillige Feuerwehr Westladbergen, die in der Bauerschaft Posten für die Radstrecke stellt, der SPD-Ortsverband, der den Obststand betreut, und etliche weitere. Zu erkennen sind diese Helfer an T-Shirts in augenfälligem Gelb-grün.

Am Mikro moderiert W+F-Geschäftsführer Jörg Lenz die Wettbewerbe und stellt die Zieleinläufer vor. Darunter als Lokalmatador und trotz seiner Abkehr von der Bundesliga mit Chancen auf einen Gesamtsieg Stefan Günnigmann und der mehrfache Saerbeck-Sieger Martin König aus Telgte, der in der AK 50 noch einmal angreifen will. Ebenfalls auf die Strecke gehen wollen der Ex-Bundestagsabgeordnete Reinhold Hemker (SPD), als Jahrgang 1944 wohl der älteste Teilnehmer, und Helmut Wilken, bei W+F Ressortleiter Wasserrettung, Mitbegründer des Saerbecker Triathlons und gerade 70 Jahre alt geworden.

Der erste Start am Badesee ist um 9.30 Uhr. Die letzten Zieleinläufer werden dort gegen 15 Uhr erwartet. Ob Neopren erlaubt ist, entscheidet die Wassertemperatur am Sonntag, zurzeit hat der See 22 Grad. Anmeldungen sind über die Internetseite von Wasser+Freizeit möglich. Dort finden sich auch die Streckenverläufe.

► www.wasser-freizeit.de

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