Tischtennis Verbandsliga
Keine Magenverstimmung

Greven -

Ersatzgeschwächt und deshalb als krasser Außenseiter zum TB Beckhausen gereist, verkaufen die Tischtennisherren der DJK Blau-Weiß ihre Haut zu teuer wie möglich. Und kehren zwar ohne Punkte, aber hoch erhobenen Hauptes und mit vollem Magen wieder heim.

Sonntag, 25.02.2018, 16:02 Uhr

Starke Auftritte: Rajeevan Sithamparanathan
Starke Auftritte: Rajeevan Sithamparanathan Foto: Stefan Bamberg

Der Hauptgang lag den Tischtennisherren der DJK nicht so schwer im Magen wie erwartet, die Nachspeise im legendären Nikolaus-Grill in Herne mundete gleichwohl umso besser. Zwar kehrte das Verbandsligateam vom Abstecher beim TB Beckhausen ohne Punktgewinn heim, von Verdruss konnte nach dem 5:9 jedoch keine Rede sein. Was vielleicht auch daran lag, dass sich das Sextett am Anschluss an die Niederlage gemeinsam stärkte. In die Kategorie „Ordentlich“ sortierte Stephan Bothe den Auftritt der DJK ein, die stark ersatzgeschwächt dem Tabellenzweiten jede Menge abverlangte.

Ein Achtungserfolg gelang am Sonntagvormittag Nikolaus Janzen. Bei seinem Verbandsligadebüt gelang Janzen, der normalerweise einige Klassen tiefer in der 1. Kreisklasse aufschlägt, an der Seite von Rajeevan Sithamparanathan ein Doppelerfolg. Im entscheidenden fünften Satz bewiesen die beiden Grevener Nervenstärke, zwangen ihre Herausforderer mit 11:9 in die Knie und sorgten für die überraschende 2:1-Führung.

Auch wenn es bei dieser einen Führung bleiben sollte, die ohne Milan Heidkamp und Reinhard Rothe ins Ruhrgebiet gereisten Grevener ließen sich auch in der Folge nicht abfertigen.

Anders als bei der deutlichen 2:9-Heimniederlage setzten sie immer wieder Nadelstiche. Vor allem im mittleren Paarkreuz, wo Grevens Tagesbester Sithamparanathan beide Einzel (3:1 und 3:1) gewann. Stephan Bothe steuerte neben seinem Doppelerfolg an der Seite von Max Haddick Punkt Nummer fünf bei.

Allein im oberen Paarkreuz, wo Haddick und der aufgerückte Kaltmeier chancenlos blieben, und unten, wo Debütant Nikolaus Janzen und Nachwuchshoffnung Roman Lakenbrink Erfahrungswerte sammelten, gab es an diesem Sonntag nichts zu holen.

Was auch nicht weiter schlimm erscheint. Denn die Wochen der Wahrheit folgen noch. Um in Sachen Klassenerhalt für klare Verhältnisse zu sorgen, „müssen wir in den Heimspielen die zwei notwendigen Siege holen“, erklärt Stephan Bothe. Auf das dann nicht nur die Nachspeise, sondern auch der Hauptgang mundet.

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