Fußball: Kreisliga A
Stoß in Richtung Absturzkante

Greven -

Bitter: In Westbevern unterlag die DJK BW Greven mit 1:4 und rutscht immer tiefer in den Keller.

Freitag, 16.03.2018, 17:03 Uhr

In einer schwierigen Situation steckt Aufsteiger DJK BW Greven. Nach der Niederlage in Westbevern geht es am Wochenende zum aktuellen Tabellenzweiten nach Gelmer.
In einer schwierigen Situation steckt Aufsteiger DJK BW Greven. Nach der Niederlage in Westbevern geht es am Wochenende zum aktuellen Tabellenzweiten nach Gelmer. Foto: Ralf Aumüller

Gut – da gehören jetzt eigentlich mehr als fünf Euro ins Phrasenschwein, aber es nützt ja nichts: „Wer unten steht, dem klebt einfach das Pech an den Füßen“, zuckte Peter Talmann mit den Schultern. Der Sportliche Leiter der DJK BW Greven hatte am Donnerstag im Nachholspiel in Westbevern eine durchaus engagierte DJK-Elf gesehen. Am Ende stand jedoch eine 1:4-Niederlage, die den Aufsteiger noch weiter in Richtung Absturzkante schiebt.

„Was soll man da sagen? Das kann man mit dem Begriff Pech schon gar nicht mehr umschreiben“, erinnert sich Talmann an die Szene, die dem vorentscheidenden 0:1 in der 20. Minute vorausgegangen war. Henrik Wigger hatte den Ball zu seinem Keeper zurücklegen wollen, doch der rutschte aus, so dass das Leder ins eigene Netz trudelte. Das war quasi der Anfang vom Ende. Zwar stemmten sich die Gäste danach mit aller Macht gegen die drohende Niederlage, doch letztendlich fehlte beim 14. der Kreisliga A doch das letzte Fünkchen Glaube, um die Partie zu drehen. Noch vor dem Pausenpfiff fiel schließlich das 0:2.

Nach dem Wiederanpfiff sorgte Peter Lakenbrink mit seinem Treffer zum 1:2 noch einmal für Spannung, doch zum Ausgleich kamen die Gäste nicht mehr. Zunächst fiel nach einem Konter per Strafstoß das 3:1 aus Sicht der Hausherren, die in der 89 Minute wiederum per Elfmeter das Tor zum 4:1-Endstand nachlegten.

Am morgigen Sonntag geht es nun zum Tabellenzweiten nach Gelmer. „Das wird natürlich wieder eine schwere Aufgabe“, weiß Peter Talmann, dass ein Unentschieden schon ein Bonuspunkt im Kampf um den Klassenerhalt wäre.

Derweil laufen bei der DJk die personellen Planungen für die kommende Saison – und das natürlich unabhängig von der Ligazugehörigkeit. Coach Henrik Mester hatte schon vor geraumer Zeit angekündigt, seinen Platz aus privaten Gründen räumen zu wollen. Spielertrainer Peter Lakenbrink weiß noch nicht, wohin es ihn beruflich gesehen verschlagen wird, nachdem das Studium mittlerweile abgeschlossen ist. Sollte sich in der näheren Umgebung eine berufliche Alternative auftun, steht Lakenbrink zumindest als Co-Trainer weiter zur Verfügung. Die Suche nach einem Trainer für die kommende Saison ist derweil angelaufen, Peter Talmann hofft, in der nächsten Woche Vollzug melden zu können. In welcher Liga die Grevener dann antreten werden, steht allerdings noch nicht fest.

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